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Fussballspiele sind in Luzern mehrheitlich sicher

Vertreter des FCL, der Fanarbeit und der Behörden ziehen eine positive Bilanz über die vergangene Fussballsaison. Zu Ausschreitungen kam es bei vier Heimspielen.
Niels Jost
FCL-Fans in der Swissporarena. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 28. Mai 2017))

FCL-Fans in der Swissporarena. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 28. Mai 2017))

Wenn der FC Luzern in der Swissporarena aufläuft, bleibt es vor und nach dem Spiel in der Umgebung in den allermeisten Fällen ruhig. Diese positive Bilanz zur Saison 2017/18 zieht der «Runde Tisch Fussball» in einer Mitteilung von Dienstagnachmittag.

Zu diesem runden Tisch treffen sich einmal jährlich Vertreter des FCL, der Fanarbeit Luzern, der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL), der Luzerner Polizei sowie die Behörden der Stadt und des Kantons. Einberufen wird die Sitzung jeweils vom Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD) des Kantons, aktuell von Paul Winiker (SVP). «Abgesehen von wenigen Zwischenfällen, hauptsächlich mit Gästefans, sind keine nennenswerten Ausschreitungen zwischen Fanlagern oder mit der Polizei zu benennen», heisst es in der Mitteilung.

Osijek-Chaoten: Glasflaschen und Eisenstangen

Diese wenigen Ereignisse, welche die «positive Bilanz» dennoch trübten, haben sich bei vier Heimspielen zugetragen. In Erinnerung bleiben dürfte vor allem das Qualifikationsspiel zur Europa League gegen NK Osijek. Ende Juli 2017 lieferten sich die kroatischen Chaoten mit Anhängern des FCL bei deren Fanlokal beim Bundesplatz eine wüste Schlägerei. Fäuste flogen genauso wie Flaschen und sogar Eisenstangen. Weitere Ausschreitungen konnte die Luzerner Polizei verhindern.

Zu den anderen drei negativen Ereignissen gehören das Cup-Spiel gegen den SC Kriens und die beiden Super-League-Partien gegen den FC Zürich und den FC Basel. Bei Letzterem wurde sogar Polizeikommandant Adi Achermann angepöbelt.

Besserer Dialog zwischen Behörden und Fans

Dass der Grossteil der Partien aber ruhig verlaufen ist, sei «auf den verbindlichen, institutionalisierten Dialog zwischen allen Beteiligten» zurückzuführen, heisst es in der Mitteilung weiter. So habe man beispielsweise als Reaktion auf die erwähnten Ausschreitungen die Kommunikation zwischen den Organisatoren und der Quartierbevölkerung verstärkt.

Um die Sicherheit im Umfeld der Fussballspiele zu garantieren, ist jeweils auch ein dem Spiel angepasstes Aufgebot von Sicherheitsleuten vonnöten. Finanziert wird dies unter anderem mit «namhaften finanziellen Ressourcen» des FCL und des Kanton Luzern. Die Aufwendungen für die diversen Sicherheitsmassnahmen werden dem FCL pro Jahr pauschal mit 870'000 Franken in Rechnung gestellt. Dies geht aus einer Vereinbarung aus dem Jahr 2016 hervor. Da der FCL nun aber in der abgelaufenen Saison die Sicherheitsauflagen eingehalten und sich beispielsweise Überwachungskameras angeschafft hat, musste der Fussballclub 2017 lediglich 525'000 Franken für die Sicherheit bezahlen, wie das JSD auf Anfrage sagt.

Eine positive Bilanz hatte der «Runde Tisch Fussball» bereits über die vorherige Saison gezogen. Explizit erwähnt wurden damals noch Sachbeschädigungen, Sprayereien und der Umgang mit Pyros.

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