Fussgängerstreifen auf der Luzernerstrasse in Luzern-Littau werden bald sicherer

Weil sie teils erhebliche Sicherheitsmängel aufweisen, werden die sechs Fussgängerstreifen saniert und optimiert. Eine Forderung des entsprechenden CVP-Vorstosses bleibt allerdings vorerst ungehört.

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Personen beim Überqueren eines Fussgängerstreifens.

Personen beim Überqueren eines Fussgängerstreifens.

Bild: Anthony Anex/Keystone

(hor) Der Luzerner Stadtrat setzt sich für mehr Sicherheit für Fussgänger auf der kantonalen Luzernerstrasse im Stadtteil Littau ein. Das schreibt er in der Antwort auf ein Postulat der CVP-Fraktion. Dieses fordert einerseits die Sanierung der bestehenden sechs Fussgängerstreifen auf dem Abschnitt zwischen der Lichtsignalanlage Grenzhof und dem Kreisel Grossmatte. Andererseits braucht es laut CVP zusätzliche Streifen.

Wie der Stadtrat in seiner Antwort weiter schreibt, hat das Tiefbauamt bereits 2015 sämtliche Fussgängerstreifen auf Stadtgebiet kontrolliert. Dabei seien bei den angesprochenen Übergängen an der Luzernerstrasse «teilweise erhebliche Mängel und Abweichungen von den gängigen Normen zur Verkehrssicherheit» festgestellt.

Bauarbeiten noch dieses Jahr vorgesehen

Das Tiefbauamt habe gemeinsam mit der kantonalen Dienststelle Verkehr und Infrastruktur 2019 die Planung zur Sanierung und Optimierung der Fussgängerstreifen begonnen. Die Ausführung der Bauarbeiten seien bis Ende Jahr vorgesehen. Alle Fussgängerstreifen werden eine Mittelinsel erhalten. Dort, wo die Bushaltestellen noch behindertengerecht umgebaut werden müssen, gibt’s vorerst provisorische Inseln. Noch offen ist, ob es zusätzliche Streifen geben wird. Die Stadt findet zwar, mit den bestehenden seien alle wichtigen Wegbeziehungen möglich, dennoch wird sie sich beim Kanton für die Prüfung zusätzlicher Streifen einsetzen.