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GÄSTIVAL: Jetzt öffnet die Seerose ihre Blüten für alle

Die Seerose vor dem Inseli in Luzern ist nun für die Öffentlichkeit zugänglich. Gäste aus nah und fern zeigten sich gestern interessiert, überrascht teils aber auch kritisch.
Lustig anzuhören: Comedian und Liedermacher Johnny Burn bei seinem Auftritt am Samstagnachmittag auf der schwimmenden Bühne. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Lustig anzuhören: Comedian und Liedermacher Johnny Burn bei seinem Auftritt am Samstagnachmittag auf der schwimmenden Bühne. (Bild: Roger Grütter / Neue LZ)

Die Gästival Seerose im Abendlicht beim Luzerner Inseli. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))Die Gästival Seerose im Abendlicht beim Luzerner Inseli. (Bild: Manuela Jans (Neue LZ))
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist das Erdgeschoss der Seerose. Es hatte jetzt nicht soviele Leute. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist das Erdgeschoss der Seerose. Es hatte jetzt nicht soviele Leute. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist das Erdgeschoss der Seerose. Es hatte jetzt nicht soviele Leute. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist das Erdgeschoss der Seerose. Es hatte jetzt nicht soviele Leute. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist die Seerose vom Gästival. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist die Seerose vom Gästival. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist die Seerose vom Gästival. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist die Seerose vom Gästival. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist die Seerose vom Gästival. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist die Seerose vom Gästival. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)Im Bild ist Johnny Burn bei seinem Auftritt auf der Seerose beim Europaplatz während des Gästivals. (Bild: Roger Gruetter)
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Seerose hat sich geöffnet

Stephan Santschi

Das Paar wusste nicht so recht, was es davon halten sollte, als Regula von Rahn sie am Eingang der Seerose empfing. «Kommen Sie herein, sehen Sie sich um, auch Hotelkönig Cäsar Ritz ist hier.» Und so machten sie sich etwas verwirrt auf den Weg, um die Geschichte des Zentralschweizer Tourismus zu erkunden. Kurz darauf stand Désirée Luginbühl aus Luzern mit Gottenkind Cleo vor der historisch gekleideten Dame und bat um eine Information. Doch von Rahn schlüpfte nicht aus ihrer Rolle der Bediensteten aus dem 19. Jahrhundert. «Sehr lustig. Zuerst wusste ich nicht, dass sie eine Schauspielerin ist», sagte Luginbühl schmunzelnd.

Interessantes aus dem Tourismus

Regula von Rahn war nur eine von mehreren Schauspielerinnen und Schauspielern auf der Seerose. Das 48 Meter breite, über 460 Tonnen schwere und 700 Personen fassende Stahlgebilde öffnete gestern für die Bevölkerung ihre Blütenblätter. Bis am 21. Juni steht sie zwischen Inseli und Europaplatz in Luzern, dann geht es bis Oktober weiter nach Stansstad, Brunnen, Alpnachstad, Flüelen und Vitznau. Während 100 Tagen ist die Seerose das Herzstück des Gästivals, welches heuer die 200-jährige Tourismusgeschichte der Zentralschweiz feiert. Parallel dazu wurde gestern auf dem Europaplatz in Luzern, aber auch in Stans, Sarnen, Schwyz und Altdorf, mit Jubiläumsfesten ins Jahr der Gastfreundschaft gestartet.

Hatten die Besucher die erste Verwirrung überwunden, liessen sie sich auf der Seerose bestens unterhalten. In der Arena traten stündlich Künstler verschiedener Genres auf. Darum herum war die Flanierzone aufgebaut mit einer Kofferausstellung und regelmässigen Auftritten von historischen Figuren der Tourismusgeschichte. Unter anderen eben Cäsar Ritz. Oder Marie Blättler, die letzte Winterwartin auf dem Pilatus. Sie gab Einblick in ihren tristen Alltag, wenn sie mit ihrem Mann Sepp von Oktober bis Mai in den leer stehenden Hotels zum Rechten schaute: «Ich fühlte mich unendlich allein. Sepp war ein guter Mann, doch er redete nicht. Meine einzigen Freunde waren die Dohlen. Auf dem Pilatus gab es nichts als Wind, Schnee und Langeweile.» Unter den Zuschauern sassen Irmgard (59) und Ruedi Wigger (64) aus Neuenkirch. «Sehr interessant, was man hier erfährt. Das kann man so wohl nirgends nachlesen», befand Ruedi Wigger. Enttäuscht waren sie vom doch eher bescheidenen Zuschaueraufmarsch. In der Tat war die Seerose zum Auftakt noch nicht überfrequentiert. Mehr Gäste waren auf dem Europaplatz, wo das Jubiläumsfest mit Darbietungen und einheimischen, kulinarischen Spezialitäten begangen wurde.

Kaum einer weiss Bescheid

Bleibt noch eine Frage zu klären: Wie steht es aktuell um unsere Gastfreundschaft? Monica Weit aus Bellinzona stellte fest: «Die Leute sind freundlich, grüssen überall. Im Vergleich zum Tessin ist die Gastfreundschaft hier leiser und gelebter.» Auf der Seerose bemängelte sie aber die geringe Anzahl Stühle. Und sie wunderte sich, dass weder auf dem Schiff noch bei den SBB das Personal über die Seerose Bescheid wusste.

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