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GALERIE: Eine US-Luzernerin will die Luzerner Kunstszene beleben

Die US-Luzernerin Diana Pinck ist in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Hier will sie mithelfen, Zentralschweizer Künstlern eine Plattform zu bieten.
Diana Pinck in der Buobenmatt-Passage. Hier eröffnet im Herbst ihre Pop-up-Galerie. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 27. April 2017))

Diana Pinck in der Buobenmatt-Passage. Hier eröffnet im Herbst ihre Pop-up-Galerie. (Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 27. April 2017))

Die Amerika-Schweizerin Diana Pinck ist Fotografin, Malerin, Schriftstellerin – und bald auch noch Galeristin. Im September und Oktober 2017 wird sie in der Buobenmatt-Passage in Luzern eine Pop-up-Galerie eröffnen. Zu sehen sein werden Werke von ihr selber sowie von diversen Zentralschweizer Künstlern.

Für diese Kunstplattform im Wintergarten der Buobenmatt-Passage hat Pinck den Namen ISKS (Inner Schwizer Kunst Szene) kreiert.

Diana Pinck sagt dazu: «Nomen est omen, und in diesem Fall auch ein Ziel meiner Galerie. Innerschweizer Künstler sollen eine Möglichkeit haben, ihre Werke auszustellen.» Die Idee ist, während der zwei Monate jede Woche einen anderen Künstler aus der Region in den Fokus zu stellen. So zum Beispiel den Luzerner Fotografen Fabio Crudele, der Sternenhimmel und Galaxien fotografiert. «Seine Werke haben mich schon immer sehr bewegt, und ich bin überglücklich, dass er als erster Künstler bei ISKS zugesagt hat», sagt Diana Pinck.

Jeder soll die Kunst kaufen können

Als Kontrapunkt suchte Pinck jemanden, der Kunst in Form von Schmuckstücken fabriziert. Fündig wurde sie bei der in Engelberg lebenden Künstlerin Sheila Wes­tera, welche «tragbare Skulpturen» schafft, wie Pinck es ausdrückt. Mit weiteren Künstlern ist die Galeristin im Gespräch. Ihr Ziel ist es, dass die Künstler nicht nur ihre Werke bekannt machen, sondern auch verkaufen können. So soll es für jedes Budget etwas Erschwingliches dabeihaben.

Die Eröffnung der Pop-up-Galerie in der Buobenmatt-Passage bedeutet für Diana Pinck auch eine Rückkehr nach jahrelanger, auch turbulenter Wanderschaft. Geboren in New York, wurde sie mit fünf Jahren ins Internat nach Engelberg geschickt. Zwei Jahre später zog sie mit ihrer Luzerner Mutter in die Stadt Luzern. Als junge Frau kehrte sie in die USA zurück und startete dort ihre Künstlerlaufbahn. Nach dem Filmstudium in New York folgte eine kunterbunte Palette an Jobs. Unter anderem arbeitete sie bei der UNO, war Reise- und Kunstredaktorin eines Magazins und arbeitete als Röntgenassistentin in verschiedenen Spitälern. «Das war sehr hilfreich für die Malerei. Um richtig realistisch malen zu können, sollte man auch die Anatomie des Menschen gut kennen.» Abends und an den Wochenenden nahm sie Kunstunterricht in New York.

Seit Anfang 2016 lebt Diana Pinck nun wieder in Luzern, wo sie noch viel vorhat, wie sie sagt. So würde sie gerne einen Flashmob, Filmabende oder ein Poetry Reading veranstalten. Eine andere Idee ist es, dazu beizutragen, die Touristenstadt Luzern wieder etwas mehr ins Kunstzentrum zu rücken – nicht nur im Bereich der Musik, sondern auch in der bildenden Kunst. Die Pop-up-Galerie soll dabei nur der Anfang sein. Fest steht bereits, dass die zweimonatige Kunstausstellung auch 2018 wieder durchgeführt wird.

Daniela Moser

stadt@luzernerzeitung.ch

Hinweis

www.dianapinck.com

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