Ganze Bäume fliegen im 2-Minuten-Takt weg

Kletterer, Flughelfer, Helikopter: Mitten in der Stadt Luzern ist ein spektakulärer Holzschlag im Gang.

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Ein Helikopter fliegt die Bäume aus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Ein Helikopter fliegt die Bäume aus. (Bild: Pius Amrein/Neue LZ)

Er ist nicht zu übersehen: Der rotweisse Helikopter, der in der Stadt Luzern über dem Gütschhang hin- und her fliegt – mit ganzen Bäumen oder Baumstücken an seinem Transportseil. Der Grund ist die wohl grösste Baumfällaktion, die je in Luzern stattfand. Es ist ein Sicherheitsholzschlag zum Schutz der Gebäude an der Baselstrasse unterhalb des Gütschhangs. Im September 2008 gab es dort letztmals einen massiven Hangrutsch.

522 Bäume werden gefällt

522 Bäume müssen weg – der ganze Wald zwischen Gütschbahn und Parkhaus Gütsch. Nach der Aktion soll der Gütschhang neu aufgeforstet werden. Zehn speziell ausgebildete Forstarbeiter sind im extrem steilen, schwer zugänglichen Gütschhang in Zweierteams beschäftigt.

Der Helikopterpilot transportiert die gefällten Bäume zum Abladeplatz weiter oben im Gütschwald, bei der Gütschhütte. Beim Abladeplatz nehmen sechs Arbeiter das Holz in Empfang. Die ganze Aktion kommt auf 2,2 Millionen zu stehen. Daran zahlen der Bund 35 Prozent, der Kanton 25 Prozent, die Stadt 10 Prozent. Die restlichen 30 Prozent müssen die Grundeigentümer zahlen.

Hugo Bischof

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung.