GASTGEWERBE: Rauchverbot: Wirte befürchten nun mehr Lärm

Mehr Lärm und Klagen von Anwohnern wegen des kommenden Rauchverbots: Dies sehen Wirte voraus – und wollen vorbeugen.

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Noch ist Rauchen erlaubt: Pia Progano bedient Gäste in Tschuppi's Wonderbar in Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Noch ist Rauchen erlaubt: Pia Progano bedient Gäste in Tschuppi's Wonderbar in Luzern. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Patrick Grinschgl, Präsident von Gastro Amt Luzern, sieht dunkle Wolken aufsteigen. «In Zukunft wird einfach draussen geraucht. So wird die Lärmbelästigung für Anwohner von Beizen und Bars zunehmen», sagt der Wirt des Luzerner Restaurants «Nix in der Laterne».

Per 1. Mai wird schweizweit das Rauchen in Restaurants, Bars, Discos und Nachtlokalen verboten – mit wenigen Ausnahmen. Das Verbot soll die Gesundheit der Passivraucher schützen.

Um Lärmstreitereien zu verhindern, planen einige Luzerner Lokalbesitzer nun Fumoirs. «Wir möchten verhindern, dass die Leute wegen ihrer Lust auf eine Zigarette unser Lokal verlassen müssen», sagt etwa «Pravda»-Chef Philipp Waldis.

«Wir haben von diesen Befürchtungen schon gehört», erklärt Rolf Frick, Leiter des kantonalen Rechtsdienstes. Man glaube aber nicht, dass es wegen des Rauchverbots zu massiv mehr Lärmklagen von Anwohnern kommen werde.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.