Gastronomie
Bald soll die neue Luzerner Buvette im Garten der Villa Musegg eröffnen – der genaue Termin ist wegen Corona aber noch unklar

Das Baugesuch für die zusätzliche Sommerbar in Luzern liegt auf. Das Konzept sieht unter anderem einen Verzicht auf Depots vor.

Stefan Dähler
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Wenn Corona es erlaubt, geht es im April wieder los mit dem Betrieb der Luzerner Sommerbars – mit zwei Neuerungen: Auf der Ufschötti übernehmen neue Betreiber und Auf Musegg 1 entsteht ein zusätzlicher Buvetten-Standort. Für Letzteren liegt nun das Baugesuch auf. Geplant war, dass das «Bistro mes amis» am 1. April eröffnet. «Das genaue Datum ist aber noch offen, das hängt vom Verlauf der Pandemie ab», sagt Sarah Lämmli, die mit Younes El Kinani das Bistro betreiben wird. Weiter benötige man nach Erhalt der Baubewilligung noch rund zwei Wochen, um den Container für die Buvette zu zügeln und einzurichten. «Wir sind jedenfalls in den Startlöchern und bereit, loszulegen.»

Sarah Lämmli und Younes El Kinani bei der Villa Auf Musegg.

Sarah Lämmli und Younes El Kinani bei der Villa Auf Musegg.

Bild: Dominik Wunderli (Luzern, 13. Juli 2020)

Kulinarisch setzen Lämmli und El Kinani, die bereits das Restaurant Majorelle im Himmelrich betreiben, möglichst auf lokale Produkte. Am Mittag soll ein vegetarisches Menu angeboten werden. Da Auf Musegg noch die Time-out-Klasse der Volksschule untergebracht ist, wird nur ausserhalb der Schulzeiten Alkohol ausgeschenkt.

Offen bis 20 Uhr, allenfalls auch 22 Uhr

Anders als andere Buvetten wollen sie auf ein Depotsystem verzichten. «Wir erachten es als wichtig, den Gästen gute Qualität und Vertrauen zu schenken, und glauben daran, dass Geschirr und Glas als Ganzes wieder zurückgebracht werden», heisst es im Betriebskonzept.

Das Bistro soll bei trockener Witterung bis September jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet sein. Bei guter Akzeptanz in der Nachbarschaft wäre aus Sicht von Lämmli und El Kinani in Absprache mit der Stadt eine Erweiterung bis maximal 22 Uhr wünschenswert. Auf «elektronische Beschallungsanlagen» wollen sie ganz verzichten.