Gastronomie
Restaurant Schützenhaus: Der FCL hat sein Baugesuch eingereicht

Das Restaurant Schützenhaus auf der Luzerner Allmend, das lange Zeit leer stand, erhält bald eine neue Zukunft. Der FCL als neuer Pächter hat das Baugesuch für die kommende Nutzung eingereicht.

Hugo Bischof
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Das Restaurant Schützenhaus auf der Luzerner Allmend, in unmittelbarer Nähe der Swisspor-Arena.

Das Restaurant Schützenhaus auf der Luzerner Allmend, in unmittelbarer Nähe der Swisspor-Arena.

Bild: Boris Bürgisser (Luzern, 15. Mai 2020)

Das Restaurant Schützenhaus auf der Luzerner Allmend, das seit mehreren Jahren leer stand, soll künftig als multifunktionaler Treffpunkt für alle Fans und Partner des FCL genutzt werden. Das hatte der FC Luzern vor rund zwei Monaten bekanntgegeben. Nun hat der FCL bei der Stadt Luzern das Baugesuch für den künftigen Betrieb des «Schützenhauses» eingereicht. Der FCL ist neuer Pächter des Gasthauses. Er hat einen langjährigen Pachtvertrag mit der Gebäudebesitzerin, der Schützengesellschaft der Stadt Luzern, abgeschlossen. Wann der Betrieb wieder eröffnet wird und wer die Betriebsleitung übernimmt, ist noch nicht bekannt.

Die veraltete Einrichtung wird renoviert

Gemäss dem Baugesuch soll die teilweise 40-jährige Einrichtung so weit renoviert werden, «dass der Betrieb den heutigen Anforderungen entsprechend wieder gewährleistet werden kann». Ebenfalls wird das Brandschutzkonzept angepasst und mit zusätzlichen Notausgängen die Sicherheit erhöht. An den Fassaden wird keine Veränderung vorgenommen, die Materialien und die Farbgebung bleiben bestehen.

Restaurant bleibt wie bis anhin bestehen

Die Restauration soll neben der allgemeinen Bevölkerung und Passanten auch für die tägliche Verpflegung des Personals und der FCL-Mannschaften genutzt werden. Das Restaurant bleibt wie anhin bestehen und bietet für circa 330 Gäste Platz. Die Terrasse kann von zusätzlich etwa 80 Gästen genutzt werden. In den Gasträumen werden bis auf die Anpassung der Fluchtwege und Eingangssituation keine baulichen Veränderungen vorgenommen. Jedoch wird die Gastronomieküche komplett erneuert. Im gleichen Schritt erfolgen auch die notwendigen Schadstoffsanierungen.

Im ersten Obergeschoss werden die Personalzimmer und die Wirtewohnung aufgehoben und zu Büroräumen umgenutzt.

FCL-Stübli soll wieder temporärer Treffpunkt bei FCL-Matches werden

Der Anbau FCL-Stübli (ehemalige Kegelbahn/Billardraum) soll rasch aktiviert und wie bis anhin provisorisch als temporärer Treffpunkt bei Fussballanlässen benutzt werden. Bis auf die Bereinigung der Fluchtwegsituation werden hier in der ersten Phase keine weiteren Anpassungen gemacht. Die Getränkeausgabe erfolgt mittels mobiler Buffetstationen. In einer zweiten Phase soll der Bau erweitert und neben eigenen WC-Anlagen auch ein FCL-Fanshop integriert werden. Die Realisation dieses Projekts ist im Sommer 2022 vorgesehen. Dafür wird eine separate Baueingabe erfolgen.

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