GASTRONOMIE: Schnelles Essen soll gesund sein

In Luzern eröffnete kürzlich eine Fast-Food-Kette, die auf hochwertiges Essen setzt. Zahlreiche solche Anbieter drängen zurzeit nach Luzern.

Andreas Babst
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Toni Votta, Geschäftsführer der Salatbar Dean and David, in seinem kürzlich eröffneten Lokal. (Bild Eveline Beerkircher)

Toni Votta, Geschäftsführer der Salatbar Dean and David, in seinem kürzlich eröffneten Lokal. (Bild Eveline Beerkircher)

Wir sind sehr zufrieden mit dem Start in Luzern. Die Resonanz war enorm positiv», sagt Toni Votta, Geschäftsführer des «Dean and David» an der Morgartenstrasse. Im Mai eröffnete er die Salatbar als Franchise einer deutschen Kette. Nach Basel ist es ihr zweiter Standort in der Schweiz. «Der Laden läuft so gut, wir planen bereits einen zweiten in der Stadt.» Aber die Konkurrenz schläft nicht: Der Erfolg weckt Begehrlichkeiten bei anderen Take-away-Ketten, die auf gesundes und frisches Essen setzen.

Hitzberger bald in Luzern?

«Luzern befindet sich schon lange auf unserem Radar», sagt etwa Andy Schwarzenbach, Geschäftsführer der Hitzberger AG. Derzeit führe man Gespräche mit potenziellen Franchisenehmern an der Pilatusstrasse oder an der Hertensteinstrasse.

Weniger Glück hat das Zürcher «tibits». Seit geraumer Zeit wird nach einer geeigneten Räumlichkeit in Luzern gesucht – bisher aber ohne Erfolg. Über einen Vertriebsweg ohne fixen Standort versucht die Blattweg AG Luzern zu erobern. In ihrem mobilen Wagen «Schnägg» will sie vegetarische Imbisse für wenig Geld anbieten.

Verdrängung und Konkurrenz scheinen da vorprogrammiert. Nicht unbedingt, meint Marcel Tiziani vom «Schnägg». Die konventionellen Fast-Food-Betriebe müssten warm anziehen: «Die Leute werden weg von fettigen Imbissen hin zu unserem Angebot tendieren.» Auch Andy Schwarzenbach von «Hitzberger» meint: «Wir sind die Zukunft der Schnellverpflegung. Die Nische, in der wir uns bewegen, wird immer grösser.»

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