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GC-Ultras provozieren Spielabbruch in der Luzerner Swisspor-Arena

Der FC Luzern geht gegen ein dezimiertes GC mit 4:0 in Führung. Da entlädt sich der Frust der GC-Ultras. Die Anhänger stürmen von den Rängen und sorgen für einen Spielabbruch.
Daniel Wyrsch & Pascal Studer

Beim Spielstand von 4:0 entlädt sich in der Luzerner Swisspor-Arena der ganze Frust, der sich über die Saison bei den GC-Anhängern angestaut hatte. In der 68. Minute steigt ein Teil der rund 350 GC-Fans über die Gitter des Gästesektors. Ordner kommen und hindern die Ultras am Eindringen auf den Rasen. In der 76. Minute treten 26 Polizeikräfte aufs Feld.

Die Mannschaften des FCL und von GC warten zunächst beim Spielereingang darauf, ob die Partie wieder angepfiffen wird. Dann sind die Mannschaften in die Kabinen geschickt worden.

Der GC-Torhüter Heinz Lindner sowie der neue Präsident Stephan Rietiker versuchen, den Mob zu beschwichtigen. Doch die Ultras sind nicht zu beruhigen und lassen so Schiedsrichter Alessandro Dudic keine andere Wahl, als das Spiel abzubrechen. Wie die Partie gewertet wird, ist noch unklar. Naheliegend ist jedoch, dass der FC Luzern die Partie forfait mit 3:0 gewinnt. Somit wäre GC definitiv abgestiegen.

Laut unserem Reporter vor Ort halten sich die meisten GC-Fans nicht mehr in Luzern auf – sie hätten den Extrazug Richtung Zürich bestiegen. Bislang ist es in der Stadt ruhig geblieben. Dies bestätigte auch die Luzerner Polizei gegenüber Radio Pilatus.

FC Luzern klar besser

Bei den unschönen Szenen in der Swissporarena geht fast vergessen, dass am Sonntag auch noch Fussball gespielt wurde. Der FC Luzern zeigte dabei die feinere Klinge als der Rekordmeister und begann stark: Eleke (2.) und Vargas (4.) scheitern mit ihren Schüssen aber an GC-Goalie Lindner. In der 25. Minute kommen die Hoppers zu einem Freistoss, Sigurjonsson schiesst den Ball in die Mauer – und Schneuwly lanciert den Konter über Demhasaj und Vargas, Voca schiesst und trifft in die Füsse von Eleke, der flach zum 1:0 einschiesst. Nur drei Minuten später schiesst Vargas von der Strafraumecke, der Aufsetzer überwindet Lindner und der Ball landet in der hinteren Torecke zum 2:0.

In der Nachspielzeit erobert Demhasaj den Ball von Basic, der den Luzerner umreisst. Baric sieht als hinterster Grasshopper die rote Karte, mit dem fälligen Foulpenalty scheitert Demhasaj an Lindner. Die Chance auf das 3:0 ist vergeben.

GC muss nach dem Platzverweis von Basic mit zehn Spielern die zweiten 45 Minuten bestreiten. In der 63. Minute macht Eleke den Doppelpack perfekt, schiesst das 3:0. In der 66. Minute markiert Voca mit einem abgefälschten Schuss das 4:0, worauf sich die GC-Ultras frustriert zeigen und von den Rängen stürmen.

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