GEBÄUDEENERGIE: Förderprogramm übertrifft die Erwartungen

Das kantonale Förderprogramm Gebäudeenergie übertrifft im ersten Jahr die Erwartungen. Das Konzept, Energieberatung und Förderbeitrag zu koppeln, hat sich bewährt.

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Gebäudeerneuerungen sind erfolgreich. (Symbolbild Daniel Tischler/Neue LZ)

Gebäudeerneuerungen sind erfolgreich. (Symbolbild Daniel Tischler/Neue LZ)

Seit dem 1. April 2007 wurden für 56 energetische Gebäudeerneuerungen und für 191 solare Warmwasser-aufbereitungen Beiträge in der Höhe von über 1,2 Millionen Franken gesprochen. Die dadurch erzielte Einsparung beträgt jährlich rund 13 Terajoule (3700 Megawattstunden) Wärme oder umgerechnet 370'000 Liter Heizöl.

Gebäude sollen weniger fossile Energien verbrauchen
Das Förderprogramm Gebäudeenergie ist zugeschnitten auf die Erneuerung von Wohnbauten. Es ist eine Massnahme zur Erreichung der Zielsetzungen, die im Planungsbericht zur kantonalen Energiepolitik festgehalten sind. Konkret soll der Verbrauch an fossilen Energien für Gebäude, Anlagen und Prozesse um 15 Prozent bis ins Jahr 2015 (gegenüber
2000) reduziert werden.

Seit April 2007 nutzten über 1400 Personen das Angebot der Energieberatung. Das Potenzial zur Erneuerung von (Wohn-) Gebäudehüllen ist gross, das dadurch ausgelöste Auftragsvolumen für das regionale Gewerbe bedeutsam: Innert einem Jahr wurden Investitionen von gesamthaft 15.6 Millionen Franken getätigt.

Auch Anlagen ohne Wohnbauten fördern
Neu sollen auch gebäudeunabhängige Anlagen gefördert werden können. Schwerpunktmässig sind dies Anlagen zur Nutzung von Holzenergie im Wärmebereich und solche, die aus Biomasse Gas erzeugen, welches ins Erdgasnetz eingespeist werden kann. Diese erweiterte Förderung wird koordiniert mit den Vorgaben der kostendeckenden Einspeisevergütung gemäss Energiegesetz des Bundes.

ana