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GEBÄUDEVERSICHERUNG: Relativ kleine Gebäudeschäden im Kanton Luzern 2015

2015 hat die Gebäudeversicherung Luzern (GVL) für verhältnismässig wenige Schäden aufkommen müssen. Zu sehr hohen Gebäudeschäden führte ein Unwetter am 7. Juni.
Das Unwetter vom 7. Juni 2015 richtete in Dierikon (Bild) sowie in Adligenswil, Udligenswil und in der Stadt Luzern einen Sachschaden von 9,8 Millionen Franken an. (Bild Corinne Glanzmann)

Das Unwetter vom 7. Juni 2015 richtete in Dierikon (Bild) sowie in Adligenswil, Udligenswil und in der Stadt Luzern einen Sachschaden von 9,8 Millionen Franken an. (Bild Corinne Glanzmann)

Die Feuer- und Elementarschäden beliefen sich insgesamt auf 25,1 Millionen Franken, wie sie am Freitag mitteilte. Damit ist die Gesamtschadenssumme zwar 3,2 Millionen Franken höher als 2014, sie liegt nach Angaben der GVL aber unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Die Schadenssumme verteilt sich je hälftig auf Feuer- und Elementarschäden.

Die Zahl der Elementarschäden stieg 2015 gegenüber 2014 von 1331 auf 1584. Die Schadenssumme sank aber leicht von 13,0 Millionen Franken auf 12,2 Millionen Franken.

Die GVL verzeichnete 2015 nur ein grosses Unwetter, nämlich jenes vom 7. Juni in Luzern, Adligenswil, Dierikon und Udligenswil. 80 Prozent aller Elementarschäden vielen auf dieses Ereignis, bei dem in Dierikon eine Mutter und ihre kleine Tochter in einem Keller ertrunken sind. Die Gesamtschadenssumme dieses Sturm beläuft sich auf 9,8 Millionen Franken. Zusätzlich hinterliess Sturm Niklas am 31. März an rund 700 Gebäuden Schäden in der Höhe von 1,1 Millionen Franken.

Die Zahl der Feuerschäden sank 2015 von 716 auf 610 Fälle, die Schadenssumme stieg aber von 8,9 Millionen Franken auf 12,9 Millionen Franken. Es habe mehr Grossbrände mit Schäden über 100'000 Franken gegeben, teilte die GVL mit. Auf die 26 Grossbrände würden 75 Prozent der Feuerschäden entfallen. Der Grossband einer Gewerbehalle in Littau am 6. März verursachte einen Schaden in der Höhe von über 1 Million Franken.

Finanziell schloss die GVL mit einem Ertragsüberschuss von 26,6 Millionen Franken ab. 2014 hatte dieser noch 48,8 Millionen Franken betragen. Die GVL verweist dabei auf Börsenturbulenzen und die Negativzinsen.

Hinweis: Der Geschäftsbericht 2015 »

sda/rem

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