GEFÄHRLICHE BAHNÜBERGÄNGE: Die Besitzer werden wohl doch geschont

Der Kampf der Bauern gegen eine Kostenbeteiligung an der Sanierung gefährlicher Bahnübergänge lohnt sich offenbar: Der Landrat dürfte ihnen entgegenkommen.

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Paul Odermatt hat ebenfalls einen unbewachten Bahnübergang vor dem Haus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Paul Odermatt hat ebenfalls einen unbewachten Bahnübergang vor dem Haus. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die Zentralbahn sei mit ihrem dichteren Fahrplan Hauptverursacherin dafür, dass die gefährlichen Bahnübergänge saniert und neusten Sicherheitsbedürfnissen angepasst werden müssten. So tönte es von einer Minderheit schon Anfang Februar im Nidwaldner Landrat.

Doch das Parlament wollte nichts davon wissen, die Landwirte von der Übernahme eines Teils der Kosten zu befreien und beschloss, den Besitzern 5 Prozent oder total 295 000 Franken zu überbürden. Doch nun schwenkt die zuständige Kommission Bildung, Kultur und Volkswirtschaft um. Dem Landrat beantragt sie für den 11. März neu, die Bauern zulasten der Bahn aus dem Kostenverteiler herauszunehmen. Kommissionspräsident Josef Niederberger (CVP) begründet die neue Haltung so: «Wir hatten zwei Bauernvertreter an unserer Sitzung eingeladen. Sie haben uns mit ihren Argumenten überzeugt.»

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».