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GEFÄNGNIS: Seelsorger reicht Strafbefehl ein

Der Seelsorger, der im Gefängnis Grosshof in Kriens gearbeitet hatte und wegen mehrfacher Begünstigung und versuchter sexueller Handlungen verurteilt wurde, hat jetzt den Strafbefehl beim Bischof Felix Gmür eingereicht.
Das Gefängnis Grosshof in Kriens. Hier werden alle Telefonate von Personen in U-Haft aufgezeichnet. (Bild: Roger Grütter / LZ)

Das Gefängnis Grosshof in Kriens. Hier werden alle Telefonate von Personen in U-Haft aufgezeichnet. (Bild: Roger Grütter / LZ)

Dies sagt Hansruedi Huber, Sprecher des Bistums Basel. Demnächst wird es also zu einer Anhörung kommen, wobei der Bischof über die Sanktionen entscheiden wird. Bis dahin ist der Seelsorger freigestellt und erhält weiterhin Lohn. Was danach geschieht, hängt von den Sanktionen ab. Es liege aber nicht im alleinigen Ermessen des Bistums. «Die arbeitsrechtlichen Fragen werden durch die Kirchgemeinde als Arbeitgeberin geregelt.» Da ein Seelsorger aber durch den Bischof beauftragt sei, erfolge die Auflösung eines Arbeitsverhältnisses in der Regel in enger Absprache.

Ob dem Bistum ein ähnlicher Fall wie jener in Kriens bekannt ist, kommuniziert Huber nicht: «Bei schweren Konflikten, die zu einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses führen, arbeiten in der Regel Arbeitgeber und Bischof eng zusammen.» Wenn der Bischof aufgrund einer Kirchenstrafe die Ernennung entzieht, sei auch die Basis für das Arbeitsverhältnis erloschen. Der verurteilte Seelsorger arbeitete nicht nur im Gefängnis. Er war auch Diakonieverantwortlicher im Pastoralraum Greppen-Weggis-Vitznau.

kuy

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