Gegen den Krebs aufs Michaelskreuz

Beim «Race Against Cancer», das am Samstag in Root ausgetragen wurde, fahren die Teilnehmenden möglichst viele Kilometer und generieren damit Geld für die Krebsliga. Natürlich waren bei der Zentralschweizer Augabe auch prominente Sportler am Start.

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Die beiden ehemaligen Radprofis Sven Montgomery, links, und Beat Zberg während des «Wernli Sprints». (Bild: Keystone)

Die beiden ehemaligen Radprofis Sven Montgomery, links, und Beat Zberg während des «Wernli Sprints». (Bild: Keystone)

Wie die Krebsliga schreibt, ist das Ziel des jährlich stattfindenden «Rennens» nicht eine Bestzeit oder ein Podestplatz; das Ziel ist es, so oft wie möglich die Rundstrecke zu absolvieren, um damit Geld für eine gute Sache zu sammeln.

Wer selber nicht mitfährt, könne einen Einzelfahrer oder ein Team aus der Familie oder dem Freundeskreis als Sponsor unterstützen oder sich als Helfer vor Ort engagieren. Die Spenden würden vollumfänglich in den Hilfsfonds zur Unterstützung von Krebspatienten in Notlagen fliessen sowie in eine Studie zur Erforschung der Langzeitfolgen von Krebserkrankungen und Krebsbehandlungen im Kindesalter, so die Krebsliga Schweiz.

Bei der Austragung in Root wurde erstmals der «Wernli-Sprint» gefahren. Für seinen Sieg der Sprint-Strecke von Root auf das Michaelskreuz wurden Philipp Bucher 1000 Franken von Werner Hug, Verwaltungsratspräsident von Wernli, überreicht. Die Summe übergab der Gewinner als Spende an Kathrin Kramis, Geschäftsführerin der Krebsliga Schweiz. Das Unternehmen selbst übergab der Krebsliga im Anschluss an den Wernli-Sprint zusätzlich einen Check in der Höhe von 100‘000 Franken, der Spendensumme aus dem Verkauf der limitierten Biscuitdose «Sonne und Mond» von Hans Erni.

Ariella Kaeslin, Nicola Spirig und Tanja Frieden. Impression am Race against Cancer. (Bild: PD / Rémy Steinegger)
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Cornercard Team mit Ariella Kaeslin, Beat Zberg und Sven Montgomery (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Das BMC-Team ist Tanja Frieden. (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Daniel Hubmann, Ariella Kaeslin, Nicola Spirig, Robert Dill-Bundi, Tanja Frieden und Reto Hug (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Beat Zberg (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Impression von der Startrunde zum 'Race against Cancer (Bild: PD / Rémy Steinegger)
150 Teilnehmer fuhren am Samstag während 12 Stunden auf dem 16 km langen und 352 m Steigung aufweisenden Rundkurs von Root über das Michaelskreuz nach Udligenswil und von dort durch das Götzetal zurück nach Root und sammeln so Mittel für den Kampf gegen den Krebs. (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Beat Zberg und Sven Montgomery. (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Nicola Spirig (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Nadia Styger, Ariella Kaeslin, Nicola Spirig und Tanja Frieden (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Nadia Styger, Ariella Kaeslin, Nicola Spirig und Tanja Frieden (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Impression vom Race against Cancer (Bild: PD / Rémy Steinegger)
Impression vom Race against Cancer (Bild: PD / Rémy Steinegger)

Ariella Kaeslin, Nicola Spirig und Tanja Frieden. Impression am Race against Cancer. (Bild: PD / Rémy Steinegger)

Prominenz am Start

In Root waren prominente Sportler wie etwa die ehemalige Spitzenturnerin Ariella Kaeslin, die Snowboarderin Tanja Frieden oder der vierfache Rad-Weltmeister Franco Marvulli am Start.Olympiasiegerin Nicola Spirig war die erste Frau, die beim Sprint auf dem Michaelskreuz eintraf. Für sie sei die Teilnahme am «race against cancer» kein Wettkampf: «Die Strecke ist sehr steil, aber ich hatte trotzdem die Gelegenheit, mit einigen Fahrern zu plaudern. Ich freue mich, für eine gute Sache zu fahren.» Nicola Spirig möchte auch im nächsten Jahr wieder mitmachen, wenn sie es einrichten könne, wird sie von der Krebsliga zitiert.

Ergebnis noch offen

Nur gerade 38 Minuten brauchte Jost Jud vom Team «Jud Brothers», um den Rundkurs am Michaelskreuz zu bewältigen. Das Hauptfeld der Teilnehmenden fuhr nach rund 45 Minuten erstmals im Start-/Zielbereich in Root ein. Alle Teilnehmenden befuhren in ihrem eigenen Tempo, in Gruppen oder alleine die ebenso anspruchsvolle wie abwechslungsreiche Rundstrecke.

Bis am Sonntagabend um 19.00 Uhr war die Strecke offen. Ob die halbe Million Höhenmeter übertroffen werden konnten, welche die Teilnehmenden letztes Jahr am Gotthard insgesamt bewältigt haben, hat die Krebslinga noch nicht mitgeteilt.

pd/kst