GEGENAKTION: Ballone stiegen nicht, nun tuns die offiziellen

Die Ballone, die das Komitee Allmend ohne Hochhäuser am Dienstag auf der Allmend zur Visualisierung der geplanten Hochhäuser auf 88 Meter Höhe steigen lassen wollte, sind auf dem Boden geblieben. «Die Stadt hat uns die Durchführung der Aktion auf ihrem Grundstück verboten», sagte Komiteesprecher Viktor Rüegg (Grossstadtrat CHance 21).

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Ballone sollen die Höhe der geplanten Hochhäuser verdeutlichen. (Visualisierung pd)

Ballone sollen die Höhe der geplanten Hochhäuser verdeutlichen. (Visualisierung pd)

Als weiteren Grund führte er den starken Wind an. Das Komitee will seine Ballone stattdessen demnächst an diversen Orten in der Stadt auf bis zu 60 Meter Höhe steigen lassen – «um der Bevölkerung einen Eindruck von der Höhe zu geben», so Rüegg. Wo und wann dies geschieht, sagt das Komitee nicht.

Am Vormittag steigen Ballone der Stadt
Am Mittwochvormittag lässt die Stadt Luzern, wie angekündigt, ihre eigenen Ballone zur Visualisierung der Hochhäuser steigen. Die Bewilligung dafür habe man nachträglich vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) eingeholt, sagte der städtische Projektleiter Ruedi Frischknecht.

Hugo Bischof / Neue LZ