GEGENVERANSTALTUNG: SVP hat alternatives Gnagiessen veranstaltet

«Was eine 'rächte' Veranstaltung ist, hat auch seine Alternativ-Veranstaltung»: Dies befand die Stadtluzerner SVP-Fraktion und lud zu einem inoffiziellen Gnagiessen.

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Wohl bekomm's: Foto-«Beweis» der SVP für ihre Gegenveranstaltung. (Bild pd)

Wohl bekomm's: Foto-«Beweis» der SVP für ihre Gegenveranstaltung. (Bild pd)

«Was dem Davoser Forum recht ist, ist dem Luzerner Gnagi-Essen darum nur billig», heisst es im Februar-Newsletter der Partei. In Luzern sei es aber bis zur 88. Austragung des Gnagi-Essens gegangen, bis ein paar Luzerner der Meinung gewesen seien, dass die Zeit reif für eine Alternativ-Veranstaltung wäre.

Der Grund: «Den Gnagi-Oberen war die SVP-Fraktion offenbar nicht genehm. Deshalb gab es keine Einladung – angeblich aus Platzgründen...» Am Tag nach dem offiziellen Gnagi-Essen lud deshalb die SVP ihre Mitglieder zum «1. alternativen Gnagi-Essen» in das Wirtshaus zur Schmiede am Pilatusplatz. Der SVP sei so das Privileg zuteil geworden, Gnagivater Ruedi Buergi am selben Tisch zu haben «– und nicht zehn Tische weiter vorne», wie es weiter heisst. Das gezogene Fazit: «Die Gnagis waren mindestens so gut und der Abend mindestens so lustig.»

scd