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Gelateria-Betreiber reiben sich die Hände

Eine Glace sorgt für angenehme Erfrischung in diesen warmen Tagen. Darüber freuen sich Bachmann, Amore mio und Co. Um auch im Winter Gäste bewirten zu können, liess sich eine Inhaberin «Heisses» einfallen.
Chiara Zgraggen
Haben jetzt Hochsaison: Die Gelaterias in Luzern. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 26. Juli 2018)

Haben jetzt Hochsaison: Die Gelaterias in Luzern. (Bild: Manuela Jans-Koch, Luzern, 26. Juli 2018)

Bei den aktuellen Temperaturen um die 30 Grad Celsius genehmigen sich Einheimische wie Touristen gerne ein Gelato. Ein Stadtspaziergang zeigt: Die Anzahl Gelaterias in Luzern ist gross. «Der Konsument sucht immer mehr das Erlebnis. Er mag die Transparenz der Gelaterias, die Auskunft über die Inhaltsstoffe geben können», erklärt sich Julia Furrer, Geschäftsleiterin und Teilinhaberin der Gelateria dell’Alpi beim Löwendenkmal, die Beliebtheit der «Eisdielen». Das grosse Angebot lässt vermuten, dass Konkurrenzdruck ein Problem sein könnte. Furrer widerspricht: «Die Konkurrenz belebt das Geschäft.» Wichtig sei, Einzigartigkeit hineinzubringen. In der Gelateria dell’Alpi ist dies beispielsweise durch selbst gemachte Waffeln vor den Augen der Kunden der Fall. Genau so durch aussergewöhnlichen Glacesorten «Basilikum Sorbetto» oder «Schwarzes Sesamgelato». Im Winter suchen sich die Inhaber der Gelaterias andere Abnehmer. «Wir verkaufen die Gelati an die Gastronomie. Die Milch für die Glace stammt dabei von einem Bauer mit dem IP-Suisse Gütesiegel», so Furrer.

Touristen möchten bereits morgens eine Glace

Auch Susanna Riklin, Betriebsleiterin der 10’dieci Gelateria am Rathausquai in Luzern, kennt das Geschäft. Denn: Die 10’dieci Gelateria war vor 13 Jahren die erste in der Kantonshauptstadt. «Das Bedürfnis nach hochwertigen Gelati steigt.» Auch dank dem momentan heissen Wetter floriere das Geschäft – und an den Touristen, die bereits um 11 Uhr morgens eine Glace geniessen möchten. Mit einem Kampf um Kunden habe die Gelateria nicht zu kämpfen. Von Konkurrenz sprechen könne man ohnehin nicht. «Wir sehen die anderen Gelaterias als Ergänzung zu unserem Angebot. Der Mix macht die Gelaterialandschaft aus», so Riklin. Während den kalten Monaten verwandle sich die Gelateria in den „Suppentopf», täglich werde eine frisch zubereitete Suppe mit Brot aus der Nachbarsbäckerei angeboten.

Während sich einige Betreiber über das Wetter freuen, wünscht sich einer mal wieder Regen. Mino Epifani von der Cafeteria Gelateria Amore Mio am Reusssteg 10 wünscht sich indes einige Regentage. «Damit sich die Leute wieder auf ein Gelato freuen können», so der Italiener. Mit Konkurrenz habe er nicht zu kämpfen – jeder Betreiber mache «sein eigenes Ding». Um trotzdem mit den anderen Gelaterias mitzuhalten zu können, setzt er auf Naturprodukte aus der Schweiz sowie auf Eigenproduktion. Zudem bietet er laktosefreie respektive vegane Gelati an; in Form von Sorbets oder von Gelati aus Soja- oder Reismilch. Die Bäckerei Confiserie Bachmann stellt ebenfalls laktosefreie Glace her, aber nicht vegane. Zudem setzten sie auf ihr kulinarisches Aushängeschild: In jeder Filiale gibt es die Luxemburgerli-Glace. Die Amorino Filiale am Schweizerhofquai stellt ihre Glace nicht selbst her. «Die Gelati kommen aus Paris. Dort werden sie aus natürlichen Produkten hergestellt», so der Verkäufer. Das Aussergewöhnliche an ihren Glacen seien nicht nur die speziellen Sorten wie etwa «Green Detox Bio», sondern auch ihre Präsentation. So werden die Glacen in Rosenform auf dem Cornet drapiert. «Das zu lernen dauerte Stunden», sagt der Mann hinter der Theke lachend. Bei Amorino kann man übrigens auch in der Winterzeit Glace essen.

Die Confiserie Kurmann an der Bahnhofstrasse bietet hausgemachte Sorbets an. Die beiden angebotenen Sorten sind vegan. Ganz in der Nähe vor dem Luzerner Theater gibt es bei der Gelateria di Lucerna mit einem mobilen Wagen Glace zu kaufen. «Snickerino», hergestellt aus Snickers, sei das Aussergewöhnlichste im Angebot. Die Glacen werden aber nicht eigens hergestellt, sondern eingekauft. Drei Sorbetsorten eröffnen auch Veganern oder laktoseintoleranten Gästen die Möglichkeit auf eine Glace. Ob vegan, klassisch mit Schokolade oder ausgefallen durch die Zugabe von Sesam – Hauptsache, es mundet.

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