Geld für Fanarbeit in Frage gestellt

Die Jungfreisinnigen der Stadt Luzern fordern in einer am Dienstag versandten Medienmitteilung, dass die Kosten für die Fanarbeit Luzern vollumfänglich vom FC Luzern übernommen werden sollen. Für dieses Jahr budgetiert die Stadt dafür 20'000 Franken, der Kanton 65'000.

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Supporter des FC Luzern in der Swissporarena. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Supporter des FC Luzern in der Swissporarena. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

«Die Erziehung und Betreuung von Fussballfans ist definitiv keine Staatsaufgabe, sondern obliegt dem betreffenden Verein», so die Jungfreisinnigen. Und weiter: «Der Staat hat lediglich dafür zu sorgen, dass delinquente Fans juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.»

Hintergrund der Forderung ist der Vorfall von letzter Woche, als FCL-Chaoten auf einer deutschen Raststätte randaliert haben. Ein Fanarbeiter war Augenzeuge, wird die Namen der Täter aber weder der Polizei noch dem FC Luzern nennen. Dies, um das Vertrauen der Fans nicht zu missbrauchen, wie Jörg Häfeli, Präsident des Trägervereins der Fanarbeit Luzern, erklärt (Ausgaben vom Samstag und Dienstag).

Alexander Von Däniken

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