Geld wird neu verteilt

Beim Finanzausgleich kommen besonders grössere Gemeinden mit hohen Soziallasten gut weg. Sursee wird vom Empfänger zum Zahler.

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Bahnhof Sursee: Weil die Zupendler nicht mehr in die Berechnungen des Finanzausgleichs einfliessen, wird Sursee nun zum Nettozahler. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Bahnhof Sursee: Weil die Zupendler nicht mehr in die Berechnungen des Finanzausgleichs einfliessen, wird Sursee nun zum Nettozahler. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Finanzausgleich im Kanton Luzern wird für das kommende Jahr neu geregelt. Profitieren werden vor allem grössere Gemeinden mit hohen Soziallasten. So erhält die Stadt Luzern neu 9,7 statt 6 Millionen Franken, Kriens 1,5 Millionen statt 250 000 Franken. Euphorisch über den Geldsegen ist der Krienser Finanzvorsteher Paul Winiker dennoch nicht: Beachtet man die Kosten, die durch die Übernahme von zusätzlichen Aufgaben bei der Pflegefinanzierung entstanden sind, müsse man eher von einem «Trostpflaster» sprechen.

Zu den Verlierern des Finanzausgleichs 2013 gehört Sursee. Die Gemeinde wird vom Empfänger zum Nettozahler. Finanzvorsteher Paul Rutz: «Wir kommen einzig und allein schlechter weg.»

Robert Knobel

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