Gemeinde Emmen will mehr Sicherheit für Velofahrer auf der Autobahnbrücke Emmen Nord

Zwar ist mit der Wiederöffnung des Autobahnanschlusses Emmen Nord eine Verbreiterung der Brücke geplant. Doch diese kommt nicht vor 2027. Deshalb will der Emmer Gemeinderat beim Kanton Sofortmassnahmen für Velosicherheit einfordern.

Beatrice Vogel
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Die Brücke beim Autobahnanschluss Emmen Nord.

Die Brücke beim Autobahnanschluss Emmen Nord.

Archivbild: Pius Amrein

Der Autobahnanschluss Emmen Nord soll wieder fast vollständig geöffnet werden. Dafür soll die Brücke beim Autobahnanschluss erneuert und verbreitert werden. Zudem will der Kanton Luzern auf der Rothenburgstrasse, die über diese Brücke führt, Massnahmen für den Veloverkehr realisieren. Allerdings werden beide Projekte wohl nicht vor 2027 realisiert.

Das dauert der CVP Emmen zu lange. In einem Postulat fordert die Fraktion, dass umgehend Sofortmassnahmen für eine sichere Verkehrsführung für den Langsamverkehr umgesetzt werden. Auf der Rothenburgstrasse zwischen Sprengi und Bösfeld, insbesondere auf der Autobahnbrücke, seien die Platzverhältnisse zu eng. Das sei zu gefährlich für Velofahrer; ein Zuwarten bis die Grossprojekte umgesetzt sind, sei nicht zumutbar, begründen die Postulanten.

Der Gemeinderat Emmen pflichtet ihnen in seiner nun vorliegenden Antwort bei: Die Fahrt über den Knoten Emmen Nord sei für Velofahrer «eine grosse Herausforderung». Da es sich um eine Kantonsstrasse handelt, kann die Gemeinde aber nicht selbst Massnahmen ergreifen. Der Gemeinderat verspricht deshalb, umgehend die kantonale Dienststelle Verkehr und Infrastruktur zu kontaktieren und Sofortmassnahmen für einen sicheren Veloverkehr einzufordern.

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