Gemeinde Horw vergibt Freiwilligenpreis

Die Gemeinde Horw verleiht den Freiwilligenpreis an zwei Gruppen und drei Einzelpersonen. Gewürdigt werden mit der Verleihung «Wir junge Eltern», das «Donnschtigplausch-Team Kirchfeld» sowie Christian Amrein, Hulda Rey und Theo Niederberger.

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Mit der Verleihung des Freiwilligenpreises setzt Horw im europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit ein Zeichen. Die Gemeinde wolle zeigen, dass Freiwilligenarbeit ganz unterschiedliche Gesichter haben kann und ein generationenübergreifender Wert ist, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde Horw vom Donnerstag.

Zwei Gruppen

Die acht Mütter der ersten ausgezeichneten Gruppe «Wir junge Eltern» organisieren jährlich die Kinderkleiderbörse, die Babysitterkurse sowie acht bis zehn Anlässe für Familien mit Kindern bis 10 Jahre. So kommen jährlich rund 1200 Stunden freiwillige Arbeit zusammen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit der älteren Generation befasst sich die zweite Gruppe, die mit dem Freiwilligenpreis ausgezeichnet wird: Das «Donnschtigplausch-Team Kirchfeld» macht jeden Donnerstag mit Bewohnern des Kirchfelds Ausflüge in die nähere Umgebung.

Drei Einzelpersonen

Der 22-jährige Christian Amrein engagierte sich jahrelang im Projekt Rüteli der Jugendanimation, das den beliebten Badeplatz als Aufenthaltsort für alle erhalten will. Unermüdlich «weibelte» Christian Amrein für den Platz.

Die 85-jährige Hulda Rey war lange Jahre im Samariterverein Horw, im Behindertensport der Stiftung Brändi aktiv. Das Herzstück ihres Engagements ist sicherlich die Wandergruppe Sunneschyn, die sie noch heute leitet.

Der 67-jährige Theo Niederberger hat in den letzten 50 Jahre wohl rund 25‘000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet: als Samichlaus, im Skiclub, im Einwohnerrat, als Verantwortlicher für den Festakt am Eidgenössischen Schwingfest 2004 Luzern, bei der Quellfassung auf der Buholzerschwändi oder der Rettung der Papiermühle.

pd/zim