Gemeinden befürworten Windpark Lindenberg

Auf dem Lindenberg sollen Windenenergieanlagen gebaut werden können. Die zehn Gemeinden des Regionalplanungsverbands haben das Konzept dafür genehmigt.

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Auch bei Feldmoos ob Entlebuch stehen zwei Windräder. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Auch bei Feldmoos ob Entlebuch stehen zwei Windräder. (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Das Konzept schafft die raumplanerische Grundlage, um auf dem Hügelzug zwischen dem Luzerner Seetal und dem Freiamt Windräder zur Stromerzeugung aufzustellen. Wie die Idee Seetal AG mitteilt, genehmigten die Delegierten an der Generalversammlung des Regionalplanungsverbandes Seetal am Mittwoch in Ballwil das Konzept grossmehrheitlich.

Der Verband passt nun den regionalen Richtplan an, der vom Regierungsrat genehmigen muss. Die betroffenen Gemeinden – Hitzkirch, Hohenrain und Beinwil im Freiamt – unterzeichnen zudem eine Vereinbarung in der sie sich verpflichten, sich beim Bau von Windenergieanlagen abzusprechen.

Die Planung angestossen hatte die private Projektgruppe «Windpark Lindenberg», die in dem Gebiet sieben Windenergieanlagen errichten will. Gemäss dem Konzept gibt es auf dem Lindenberg drei Räume, die sich dafür eignen. Der Entscheid liegt liegt nun gemäss Mitteilung bei den Standortgemeinden: Sie müssten für Windenergieanlagen Sonderzonen ausscheiden und vom Volk bewilligen lassen. Drei Gebiete befinden sich in der Gemeinde Hitzkirch, je zwei in den Gemeinden Beinwil Freiamt und in Hohenrain.

Der Regionalplanungsverband will jedoch keine einzelnen Windräder. Mehrere Anlagen müssen zu einem Windpark zusammengefasst werden, der mindestens drei nahe beieinander liegende Anlagen umfasst. Mit dem Bau des ersten Windrads darf also erst begonnen werden, wenn mindestens drei Einzonungen und drei bewilligte Baugesuche vorliegen.

pd/zim