Gemeinden entdecken Senioren

Der Gemeindeverband Luzern Plus will die Seniorenangebote der Gemeinden bündeln. Nur: Der Leiter der kantonalen Pro Senectute weiss nichts davon.

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Kurt Sidler: «Mit der Börse wollen wir das Rad nicht neu erfinden.» (Archivbild/Neue LZ)

Kurt Sidler: «Mit der Börse wollen wir das Rad nicht neu erfinden.» (Archivbild/Neue LZ)

Weg von der Parkbank, rein in die Gesellschaft: Viele Senioren können und wollen heutzutage am aktiven Leben teilhaben. Immer mehr Gemeinden haben darum in den letzten Jahren reagiert und das eine oder andere Angebot geschaffen – vom Mentorenprogramm Munterwegs, bei dem Senioren in der Freizeit Kinder mit Migrationshintergrund begleiten, bis zu städtischen Beratungsstellen. Der Gemeindeverband Luzern Plus will nun den Gemeinden eine Plattform bieten, um Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Diese «Ideenbörse 60+» wird am 23. Oktober durchgeführt.

«Das Rad nicht neu erfinden»

Kurt Sidler, Geschäftsleiter von Luzern Plus, erklärt: «In vielen Gemeinden gibt es sehr interessante Angebote. Andere Gemeinden haben noch Nachholbedarf. Durch die Ideenbörse können die Gemeindevertreter von ihren Erfahrungen berichten und neue Ideen einbringen.»

Pro Senectute ist die erste Anlaufstelle für alle Fragen des Älterwerdens. Sie bietet über 600 verschiedene Freizeitangebote in den Bereichen Sport und Bewegung sowie Bildung und Kultur an. Die Kursangebote werden zwei Mal im Jahr aktualisiert und praktisch allen Rentnerhaushalten zugestellt. Peter Dietschi, Geschäftsleiter von Pro Senectute Kanton Luzern, weiss nichts von der Ideenbörse des Gemeindeverbands. «Davon höre ich zum ersten Mal», sagt er auf Anfrage.

Alexander von Däniken

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