GEMEINDEN: Hohenrain und Ballwil klären Grenzen neu

Schüler aus Ottenhusen sollen weiterhin in Ballwil zur Schule gehen können. Eine Petition will nun den Grenzverlauf zwischen den Gemeinden neu bestimmen lassen.

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Der Ortsteil Ottenhusen (roter Kreis) liegt politisch in Hohenrain. Der Schulweg nach Ballwil ist aber bedeutend kürzer. (Bild: map.search.ch)

Der Ortsteil Ottenhusen (roter Kreis) liegt politisch in Hohenrain. Der Schulweg nach Ballwil ist aber bedeutend kürzer. (Bild: map.search.ch)

Die Schüler aus dem Hohenrainer Ortsteil Ottenhusen sollen auch zukünftig die Schule in Ballwil besuchen können. Bereits im Juli 2014 hat die Bevölkerung Ottenhusens den Gemeinderat von Ballwil in einer Petition darum ersucht, den bestehenden Schulvertrag weiterzuführen. Obwohl Ottenhusen in Hohenrain liegt, ist der Schulweg nach Ballwil um einiges kürzer.

Anfang September wurde den Gemeinderäten von Hohenrain und Ballwil eine weitere, von 258 Personen unterzeichnete Petition eingereicht. Diese will, dass die Grenze zwischen Ballwil und Hohenrain analog der Kirchgemeindegrenze angepasst wird. Dies hätte zur Folge, dass Ottenhusen auch politisch zu Ballwil gehören würde. Damit würde sich die Frage nach dem Schulvertrag erübrigen.

Zur Behandlung der Anpassung des Grenzverlaufs haben die beiden Gemeinden nun eine übergreifende Arbeitsgruppe gebildet, wie die Gemeindeverwaltung Hohenrain am Montag mitteilt. Diese bestehe aus den beiden Gemeindepräsidenten und den Gemeindeschreibern. Zur Abklärung der Grenzsituation soll zudem eine Fachperson des Amtes für Gemeinden eingesetzt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

pd/uus