GEMEINDEN: Luzerner Gemeinden warten auf Finanztief

Die Luzerner Gemeinden präsentieren fürs 2009 noch saftige Gewinne. Damit ist aber bald Schluss. Die Krise kommt. Die Frage ist nur wie stark.

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(Karrikatur Jals)

(Karrikatur Jals)

Noch scheint die Sonne am Finanzhimmel der Gemeinden hell. Fast ausnahmslos schreiben sie 2009 schwarze Zahlen. Die Ursache ist schnell erzählt: In fast allen Gemeinden stammt der grösste Teil der Mehreinnahmen aus Steuernachträgen, also Nachzahlungen auf die provisorische Steuerrechnung vom Vorjahr, oder aus Buchgewinnen. Diese Nachzahlungen werden wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation in den nächsten Jahren fehlen.

«Die Kehrtwende kommt», sagt deshalb der Schüpfheimer Gemeindeschreiber Daniel Schenker. «Im nächsten Jahr budgetieren wir ein kleines Plus. 2011 hingegen rechnen wir mit einer halben Million Defizit.» Dieselbe Entwicklung prognostizieren auch andere Gemeinden. Dafür gibt?s zwei wesentliche Gründe: die kantonale Steuergesetzrevision und die Pflegefinanzierung, die beide ab 2011 zu Lasten der Gemeinden gehen.

Wie stark die Auswirkungen auf die Gemeinden tatsächlich sein werden, wird sich zeigen.

Harry Tresch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.