Gemeinden sollen fürs Aufräumen zahlen

Der Güsel in der Stadt Luzern werde von Nachtschwärmern aus der ganzen Zentralschweiz verursacht. Deshalb sollen Zentralschweizer Gemeinden mit Nachtbus-Anschluss die Zentrumskosten der Stadt Luzern mittragen, findet die CVP.

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Für viele ein Ärgernis: Müll beim Bahnhof Luzern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Für viele ein Ärgernis: Müll beim Bahnhof Luzern. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

«Wir sind nicht der Güselkübel der ganzen Zentralschweiz», sagt CVP-Grossstadträtin Verena Zellweger. Sie ärgert sich, dass an Wochenenden in Luzern auf einen Einheimischen jeweils zwei Auswärtige treffen. Letztere würden von der Infrastruktur der Stadt profitieren und Kosten bei der Reinigung und Sicherheit verursachen. Kosten, die von der Stadt getragen werden müssten. Ein für Zellweger unbefriedigender Zustand. Sie und ihr Parteikollege Thomas Gmür haben deshalb ein Postulat eingereicht.

Der Stadtrat soll prüfen, die Gemeinden, die mit Nachtsternen angefahren werden, an den Kosten des Unterhalts im öffentlichen Raum oder an der SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) zu beteiligen. Die Kosten sollen proportional nach Fahrgastzahlen aufgeteilt werden. «Mir ist bewusst, dass mein Postulat bei den Gemeinden keine Freude auslöst», sagt Zellweger. Aber die Überbeanspruchung der Stadt müsse auch von anderen getragen werden.

Stefan Roschi

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