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Gemeindepräsidium: 
SVP Emmen lässt sich Zeit

Die SVP Emmen hat an ihrer Parteileitungssitzung vom Donnerstagabend nicht entschieden, ob sie den Sitz des zurücktretenden Gemeindepräsidenten Rolf Born (FDP) angreifen will.

(gb) Es gäbe noch einige Dinge abzuklären, bevor ein Entscheid gefällt werden könne, so Parteipräsident Marco Paternoster. Die SVP ist gemessen an der Anzahl Sitze im Einwohnerrat die stärkste Partei Emmens. Sie hatte ihren Gemeinderatssitz im Herbst 2018 jedoch an die CVP verloren.

Mögliche Kandidaturen 
erst Ende August bekannt

Die Ersatzwahl für Born findet am 20. Oktober statt. Dass sich die Emmer SVP erst an ihrer nächsten Sitzung am 28. August entscheiden wird und damit im Falle einer Nominierung weniger Zeit für Wahlkampf bleibt, sieht Paternoster nicht als Nachteil: «Wir haben genug Leute, die man vom Einwohnerrat schon kennt.»

Auch die Grünen Emmen werden gemäss ihrer Präsidentin Monique Frey eine mögliche Nominierung erst knapp vor der Eingabefrist am 2. September bekanntgeben. Bisher hat erst die FDP mit Ramona Gut-Rogger eine Kandidatur lanciert (wir berichteten).

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