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Gemeinderat Emmen beantragt 1,6 Millionen Franken für die Aufstockung eines Schulpavillons

Der Kindergartenpavillon beim Schulhaus Hübeli wurde 2015 so gebaut, dass er aufgestockt werden kann. Nun will der Gemeinderat davon Gebrauch machen – weil die Primarschule mehr Platz braucht.
Beatrice Vogel

Weil die Gemeinde Emmen wächst, braucht sie auch mehr Schulraum. So gibt es ab dem Schuljahr 2020/21 in der Primarschule Hübeli je eine 5. und 6. Klasse mehr. Dies, weil es derzeit in der 1. bis 4. Klasse je drei Abteilungen gibt, in der 5. und 6. Klasse bislang nur je zwei Abteilungen. Weil für die zusätzlichen Klassen aktuell kein Schulraum vorhanden ist, muss neuer geschaffen werden.

Die zwei Klassen sollen ihre Schulzimmer in einem Modul-Neubau erhalten – auf dem aktuellen Doppelkindergarten. Der Pavillon, in dem sich der Kindergarten befindet, wurde 2015 einstöckig erstellt:

Der Kindergartenpavillon bei der Schulanlage Hübeli soll aufgestockt werden. (Bild: Nadia Schärli, Emmen, 30. Oktober 2015)

Der Kindergartenpavillon bei der Schulanlage Hübeli soll aufgestockt werden. (Bild: Nadia Schärli, Emmen, 30. Oktober 2015)

Allerdings so, «dass eine spätere Aufstockung problemlos möglich sein sollte», wie der Gemeinderat Emmen in seinem Bericht und Antrag schreibt.

Bauarbeiten in den Osterferien 2020

Das neue zweite Geschoss werde zwei Haupträume, zwei Gruppenräume, zwei Garderobenbereiche, je ein separates WC für Mädchen und Buben, ein IV-WC sowie einen Putzraum erhalten. Der Zugang zum Obergeschoss soll über eine Aussentreppe vom Sportplatz her erfolgen. Da bereits der Kindergarten in Modulbauweise von der Erne AG erstellt wurde, soll die Firma auch die Aufstockung vornehmen.

Die Aufstockung soll in den Osterferien 2020 erstellt werden, sodass der Schulraum zu Beginn des nächsten Schuljahres genutzt werden kann. Der Gemeinderat beantragt dafür beim Parlament einen Sonderkredit von rund 1,6 Millionen Franken. Darin sind auch die Ausgaben für das benötigte Schulmobiliar enthalten.

Langfristig für die Tagesstrukturen gedacht

Wie der Gemeinderat schreibt, sei die Erstellung des Schulraums für die Primarschule als vorübergehende Lösung zu betrachten: «Langfristig ist vorgesehen, die neuen Räumlichkeiten als Tagesstruktur oder für einen Doppelkindergarten zu nutzen.» Eine dauerhafte Lösung zur Deckung des Schulraums für die Primarschule werde im Zuge der Sanierung der Nebengebäude erarbeitet. Zu den Nebengebäuden gehört auch der Hauswart-Trakt, der aktuell von den Tagesstrukturen genutzt wird. Die Tagesstrukturen stossen jedoch ebenfalls an ihre Kapazitätsgrenzen.

Hat also die Gemeinde anderweitig genügend Schulraum für die Primarschule geschaffen, soll der Pavillon nur noch von Kindergarten respektive Tagesstrukturen genutzt werden. Aus diesem Grund werden in einem Klassenzimmer auch Installationen für eine – für die Tagesstrukturen nötige – Küche eingebaut. Auch sonst seien die Räumlichkeiten so konzipiert, dass sie für diese Zwecke umgenutzt werden können.

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