Gemeinderat: FDP Ebikon stellt mit Mark Pfyffer neuen Kandidaten für zweiten Wahlgang auf

Nach dem Rückzug von Ruedi Mazenauer will die FDP Ebikon mit einem neuen Kandidaten im zweiten Wahlgang ihren Sitz verteidigen.

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Mark Pfyffer.

Mark Pfyffer.

Bild: PD

(sma/zfo) Obwohl er die Wiederwahl nur sehr knapp verpasst hat, tritt der Ebikoner Gemeinderat Ruedi Mazenauer (FDP) nicht mehr zum zweiten Wahlgang an (wir berichteten). Nach dieser Überraschung folgt nun die zweite: Die FDP präsentiert einen Ersatzkandidaten. Am Montagabend wurde Mark Pfyffer (61) vom Parteivorstand einstimmig als Gemeinderatskandidat nominiert. Mit ihm will die FDP Mazenauers Sitz im Gemeinderat verteidigen. Nach dem «überraschenden berufsbedingten» Rückzug von Gemeinderat Ruedi Mazenauer habe sich die FDP Ebikon verpflichtet gefühlt, den Stimmberechtigten für den zweiten Wahlgang eine echte Auswahl zu bieten und mit einem eigenen Kandidaten anzutreten. Dies schreibt die Partei in einer Mitteilung am Dienstag.

«Mit Mark Pfyffer hat die FDP eine Persönlichkeit gefunden, die diese Anforderungen vollumfänglich erfüllt.» Der Parteivorstand habe ihn deshalb an der Sitzung vom Montagabend, 20. April 2020, einstimmig nominiert, um den Sitz von Ruedi Mazenauer zu verteidigen.

Trotz Kaltstart guten Mutes

Die Kandidatur kommt nicht von Ungefähr. «Mein Name war früher schon im Gespräch», erzählt Pfyffer auf Anfrage. «Bisher musste ich auf eine Kandidatur verzichten, da mein Beruf an erster Stelle kam.» Nun aber lässt er sich frühpensionieren und ist «topmotiviert» für den Wahlkampf: «Es ist ein Kaltstart, aber ich bin guten Mutes.» Er sei für alle Ressorts offen.

Pfyffer ist Ingenieur und bringt über 30 Jahre IT-Management-Erfahrung in führenden Positionen. An der Hochschule Luzern begleitet er als Experte Abschlussarbeiten. Darüber hinaus amtet er als stellvertretender Sektorleiter in der Milizorganisation vom Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung. Seit zwei Jahren ist er im Kirchenrat Ebikons. Pfyffer wolle für eine «nachhaltige Sachpolitik einstehen», Arbeitsplätze in Ebikon sichern, aber auch Vereine und Kultur unterstützen.

«Für mich ist es ein Anreiz, selber zu gestalten und sich nicht alles vom Kanton vorgeben zu lassen.»

Der Vater zweier erwachsener Kinder lebt seit 1963 in Ebikon und ist in mehreren Vereinen. Seit 1989 ist er mit Silvia Pfyffer verheiratet. Um gewählt zu werden, wird sich Pfyffer gegen die SP-Kandidatin Marianne Wimmer durchsetzen müssen, die im ersten Wahlgang mit 1056 Stimmen ein gutes Resultat erzielte.