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GEMEINDERAT: Nur in Geuensee steht der Gemeinderat fest

Die Parteilose Beatrice Cozzio (53) ist am Montag zur neuen Gemeinderätin von Geuensee gewählt worden. Die vakanten Sitze in Reiden und Pfaffnau können derweil erst am 21. Mai in Kampfwahlen besetzt werden.
Ernesto Piazza und Evelyne Fischer Kanton
Beatrice Cozzio-Kämpf (53) amtet ab August als Gemeinderätin von Geuensee. (Bild: Dominik Wunderli (Geuensee, 3. April 2017))

Beatrice Cozzio-Kämpf (53) amtet ab August als Gemeinderätin von Geuensee. (Bild: Dominik Wunderli (Geuensee, 3. April 2017))

Ernesto Piazza und Evelyne Fischer

<span class="mail_autor">kanton@luzernerzeitung.ch</span>

Zu sehen, was «hinter den Kulissen einer Gemeinde» läuft: Darauf freut sich Beatrice Cozzio-Kämpf (53) am meisten. Am Montag wurde die Parteilose in stiller Wahl in den Gemeinderat von Geuensee gewählt. Sie wird ab August das Ressort Bildung, Kultur und Sicherheit betreuen. Zu einem Wechsel kommt es infolge der Demission von Armin Troxler (CVP): Dieser hatte an der letzten Budgetversammlung seinen Rücktritt bekanntgegeben. Troxler kam 2012 nach einer Kampfwahl ins Amt.

Beatrice Cozzio-Kämpf ist verheiratet, Mutter dreier erwachsener Kinder und arbeitete bis anhin als Serviceaushilfe. Der neuen Herausforderung blickt sie gespannt entgegen. «Die Bildung liegt mir am Herzen, deshalb werde ich mich in diesem interessanten Ressort sowie auch in allen anderen Bereichen sehr gerne engagieren.» Bisher habe ihr die Zeit für das Engagement in einem Verein oder sonstigen Gremium gefehlt. «Als Behördenmitglied kann nun auch ich meinen Beitrag zum Gemeindeleben leisten.»

Reiden: IG und CVP kämpfen um Präsidium

Im Kampf um das Gemeindepräsidium kommt es in Reiden derweil am 21. Mai an der Urne zur Ausmarchung zwischen IG-Mitglied Markus Schwander (61, Aufbruch Reiden) und Controllingkommissionspräsident Hans Kunz (65, CVP). Gesucht wird der Nachfolger von Beat Steinmann (FDP). Dieser hatte im November aus gesundheitlichen Gründen das Handtuch geworfen.

Schwander will «Reiden möglichst schnell weiterbringen und mithelfen, die vorhandenen Gräben zuzuschütten». Der 61-jährige Anwalt und Executive Master of Finance stellt sich für das Amt des Gemeindepräsidenten «für die angefangene Legislatur zur Verfügung». Schwander ist als Task-Force-Mitglied auch stark in die Reider Badi-Thematik involviert und darf als Vater der sogenannten Mantelnutzung bezeichnet werden. Und wie sieht er die Erfolgsaussichten? «Meine Chancen sind absolut intakt.»

Als «intakt» sieht Hans Kunz (CVP) seine Möglichkeiten. Er sagt: «Ich bin ein Garant für Stabilität und Kontinuität. Das braucht Reiden in der jetzigen Situation.» Zudem sei er eine gesprächs- und kompromissbereite Person. Und zur politischen Ausgangslage erklärt der 65-Jährige: «Reiden hat sich innert Jahresfrist sehr stark verändert.» Vieles werde im Gemeinderat in eigener Regie entschieden, ohne demokratischen Prozess und Einbindung der Parteien. Bei einer Wahl wolle er hier «neue Akzente setzen». Einen Schwerpunkt sieht er im Schulhausneubau: «Das Projekt müssen wir umsetzen.»

Pfaffnau: Parteiloser greift CVP-Sitz an

Gleich zwei Kampfwahlen gibt es in Pfaffnau – für die Bildungskommission (siehe Kasten) und die Vakanz im Gemeinderat: Jörg Vonmoos (28, CVP) und Franz Vogel (59, parteilos) wollen den Sitz von Bauvorsteher Toni Blum (64, CVP). Dieser trat aus gesundheitlichen Gründen per 15. Januar zurück. Aufgrund einer beruflichen Veränderung könne er sich die nötigen Kapazitäten für das neue Amt freischaufeln, sagt Vogel. Obwohl sich sein politisches Tätigkeitsfeld bisher auf den Sport beschränkte, traut er sich die neue Herausforderung «vollumfänglich» zu. Und sollte es das Bauwesen sein, «werde ich mir das Fachwissen selbstverständlich aneignen.» Jörg Vonmoos (28) will den Sitz für die CVP verteidigen. Er arbeitet als Projekt-/Bauleiter bei einem Architekturbüro. Daher interessiere ihn das Ressort Bau, sagt er zu den Gründen seiner Kandidatur. «Ich habe Respekt vor der Herausforderung. Angst wäre aber das falsche Wort.» Zudem möchte er bei jungen Leuten Interesse fürs politische Geschehen wecken.

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