Gemeinderatswahl in Emmen - CVP nominiert Baudirektor Schmidli für zweiten Wahlgang

Als einziger Emmer Gemeinderat verpasste Josef Schmidli von der CVP seine Wiederwahl im ersten Durchgang. Es fehlten ihm 112 Stimmen.

Roger Rüegger
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Josef Schmidli tritt zum zweiten Wahlgang an.

Josef Schmidli tritt zum zweiten Wahlgang an.

Bild: Eveline Beerkircher, Emmenbrücke, 6. Februar 2020

Vier Emmer Gemeinderäte wurden am Sonntag im ersten Wahlgang bestätigt. Nur Baudirektor Josef Schmidli verpasste mit 2238 Stimmen seine Wiederwahl um 112 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 2350 Stimmen. Die CVP Emmen nominiert Schmidli für den zweiten Wahlgang, wie die Partei am Mittwochmorgen mitteilte.

Der Entscheid war in der Parteileitung unbestritten, heisst es darin. Christian Meister, Präsident der CVP Emmen dazu: «Obwohl die SVP ausschliesslich den Sitz des Baudirektors angegriffen hat, schaffte die Herausforderung nur die Hälfte der Stimmen von Josef Schmidli».

Das Abschneiden von Ibolyka Lütolf deutet er als klares Zeichen der Bevölkerung, dass das Engagement, das Herzblut und die Erfahrung von Josef Schmidli geschätzt wird. Er betont, dass alle Volksabstimmungen in Schmidlis Verantwortung gewonnen worden seien.

Josef Schmidli will sich laut der Medienmitteilung noch einmal vier Jahre mit aller Kraft für Lebensqualität in der Gemeinde einsetzen. Er gehe mit vollem Elan in den zweiten Wahlgang. Besonders am Herzen liegt ihm die Revision der Ortsplanung. «Bei diesem Projekt sind wir in der Halbzeit angelangt. Das städtebauliche Konzept liegt vor. In der nächsten Legislatur steht die Umsetzung im Bau- und Zonenreglement im Vordergrund. Dabei strebe ich Qualität statt Quantität mit genügend Grünflächen und einer klaren Wachstumsbegrenzung an», so Schmidli. Neben der Ortsplanungsrevision will er Schwerpunkte beim Hochwasserschutz Emmen legen.