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GEMEINDEVERBAND: Stadt Luzern lanciert keine neue Agglo-Allianz

Die Stadt Luzern ist mit dem Verband Luzerner Gemeinden (VLG) nicht glücklich. Dennoch plant sie einen Wiedereintritt - und verzichtet auf die Gründung eines separaten Verbands mit den grossen Agglo-Gemeinden.
Blick auf den Seetalplatz, auf dem ein neues Verwaltungsgebäude geplant ist. (Bild: Philipp Schmidli)

Blick auf den Seetalplatz, auf dem ein neues Verwaltungsgebäude geplant ist. (Bild: Philipp Schmidli)

Die Stadt Luzern soll ihre Interessen gegenüber dem Kanton möglichst wirksam vertreten. Der Stadtrat plant daher einen Wiedereintritt in den Verband Luzerner Gemeinden (VLG), dem heute ausser der Stadt sämtliche Gemeinden im Kanton angeschlossen sind. Die Luzerner Regierung hat immer wieder klar gemacht, dass sie den VLG als einzigen legitimen Ansprechpartner für Gemeindeanliegen betrachtet.

Doch für die städtischen Grünen ist der VLG nicht das richtige Gremium, um städtische Anliegen einzubringen. «Die Stadt wird oft überstimmt, weil sie oft ganz andere Interessen und Herausforderungen hat als das Wiggertal oder das Entlebuch», begründet Fraktionschefin Korintha Bärtsch. Deshalb wollen die Grünen die Gründung eines neuen Gemeindeverbands prüfen, dem neben der Stadt Luzern auch die vier grossen Agglomerationsgemeinden Emmen, Kriens, Horw und Ebikon angehören sollen. Ein entsprechendes Postulat wurde am Donnerstag im Stadtparlament beraten. Unterstützung erhielten die Grünen von der SVP. «Ein Wiedereintritt in den VLG ist zurzeit einfach keine Option», sagte Fraktionschef Marcel Lingg. Auch er findet, dass sich die Stadt mit ihresgleichen zusammen schliessen soll, statt mit dem von Landgemeinden dominierten VLG.

Für die übrigen Parteien ist ein Sonderzüglein der Agglomeration aber kein Thema. «Man würde den Stadt-Land-Graben nur noch tiefer machen», sagte etwa FDP-Fraktionschefin Sonja Döbeli. Luzia Vetterli (SP) hat zudem «grosse Zweifel», dass die übrigen Agglo-Gemeinden überhaupt an einer neuen Allianz mit der Stadt interessiert wären. Das Postulat der Grünen wurde abgelehnt.

rk

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