Gemeindeversammlung genehmigt Rückzonung dreier Parzellen in Büron

Die Gemeindeversammlung von Büron hat am Montagabend der Rückzonung von über 15'000 Quadratmeter Bauland in die Landwirtschaftszone zugestimmt. Sie wies Einsprachen gegen die Umwandlung von drei Parzellen ab.

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Blick auf das Ortsschild von Büron.

Blick auf das Ortsschild von Büron. 

Bild: Boris Bürgisser (18. November 2019)

(sda) Wegen dem revidierten Raumplanungsgesetz des Bundes hat der Kanton Luzern 21 Gemeinden dazu verpflichtet, Rückzonungen von 67 Hektaren Bauland vorzunehmen. Mit den rund 1,5 Hektaren erfülle Büron gemäss dem positiven Vorprüfungsbericht des Kantons die Rückzonungsauflage, hiess es bei der Gemeinde am Dienstag auf Anfrage.

Die drei Parzellen sind 12'000 Quadratmeter, 1600 Quadratmeter und 1900 Quadratmeter gross. Die Besitzer hatten gegen die Rückzonung Einsprache erhoben, über diese hatte die Gemeindeversammlung zu befinden. Bei allen dreien gab es Gegenstimmen.

Eine vierte Einsprache hatte der WWF Luzern eingereicht, dem die Rückzonungen nicht weit genug gingen. Seine Einsprache wurde allerdings deutlich mit 123 zu 2 Stimmen abgewiesen. Die Teilrevision der Ortsplanung mit den Rückzonungen nahm die Gemeindeversammlung an. Die Rückzonungen sind noch nicht rechtskräftig.

Zonenplanänderung in der Gemeinde Malters genehmigt

Auch in der Gemeinde Malters entschieden die Stimmberechtigten an der Abstimmung vom 17. November 2019 über eine Änderung des Bau- und Zonenreglements (BZR). Die Ergebnisse:

  • Im Gebiet Eistrasse wird die bestehende Arbeitszone mit der Einzonung minimal erweitert. Die dabei beanspruchten Fruchtfolgeflächen werden vollständig kompensiert.
  • Aufgrund einer Umzonung konnte im Gebiet Sonnenrain eine Einstellhalle und zwei Wohnungen erstellt werden.
  • In den Gebieten Oberfeld, Unterfeld, Dangelbachmatte, Schlangenmätteli und Hirzli wurde die dreigeschossige Wohnzonen in eine viergeschossige Wohnzone umgezont.
  • Im Gebiet Oberfeld wurde eine Teilfläche mit der «Grünzone Freiraum» überlagert.

Der Regierungsrat hat die Änderungen des Zonenplans sowie des BZR genehmigt.

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