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GEMEINDEVERSAMMLUNG: «Reformwille bei den Parteien nicht sichtbar»

Die SP will die Gemeindeversammlung abschaffen. Präsident Beat Ettlin möchte eine funktionierende Demokratie statt nur Mitsprache.
Beat Ettlin, Präsident der SP im Kanton Nidwalden. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Beat Ettlin, Präsident der SP im Kanton Nidwalden. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Besuchen Sie selber eigentlich auch Gemeindeversammlungen?
Beat Ettlin: Als politisch interessierter Bürger und Landrat besuche ich die Stanser Gemeindeversammlung regelmässig.

Schätzen Sie die dortige Nähe zur Bevölkerung nicht? Ettlin: Die Gemeinde Stans handhabt den Anlass vorbildlich. Mit dem Unterhaltungsteil trägt sie zu einer grösseren Volksnähe bei.

Worin liegt denn das Problem?
An den Urnen ist die Beteiligung zehn- bis fünfzehnmal so hoch wie an der Gemeindeversammlung.

Will sich die SP mit ihrem Alleingang profilieren?
Ettlin: Im Gegenteil. Die unbefriedigende Situation wird über die Parteigrenzen hinweg wahrgenommen. Auch die Gemeinden machen sich intensiv Gedanken, üben sich aber in Zurückhaltung. Der Reformwille in anderen Parteien ist nicht sichtbar.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.

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