GEMEINDEVERSAMMLUNG SURSEE: Sursee stimmt Voranschlag zu

Die 103 anwesenden Stimmberechtigten sprachen sich in Sursee einstimmig für den Voranschlag 2017 aus. Das Budget weist bei einem Gesamtaufwand von 83,6 Millionen Franken ein Minus von rund 900000 Franken aus. Die Netto­investitionen betragen 8 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 1,85 Einheiten.

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«Die Ausgangslage ist ziemlich anspruchsvoll», sagte der neue Finanzvorsteher Michael Widmer am Montagabend. Speziell machen Sursee die fehlenden Steuereinnahmen sowie die Kosten aus Investitionen zu schaffen. Yvonne Zemp (SP) sprach zwar von einem «realistischen und ausgeglichenen Budget». Sie wies aber darauf hin, dass die monetäre Situation der Stadt langsam an den Anschlag komme.

Konsolidierungsprogramm wie ein Damoklesschwert

Der FDP macht die Finanzlage der Stadt seit längerer Zeit Sorgen. Die Partei begrüsst in diesem Zusammenhang, dass die Exekutive beginnt, sich mit der Schuldenbremse auseinanderzusetzen. Die CVP ihrerseits stelle fest, die finanzielle Lage sei nicht rosig, sagte Susanne Stöckli. Doch obwohl das kantonale Konsolidierungsprogramm (KP 17) wie ein Damoklesschwert über Sursee hänge, habe der Stadtrat die Hausaufgaben gemacht.

Zustimmung fanden am Montagabend auch die Abrechnungen von drei Sonderkrediten.

ep