GEMEINNÜTZIGKEIT: Albert Koechlin Stiftung schüttet 10,6 Millionen aus

Der Luzerner Albert Koechlin Stiftung (AKS) sind 2013 rund 10,6 Millionen Franken für ihre Projekte zur Verfügung gestanden. Gemäss dem am Donnerstag publizierten Geschäftsbericht bearbeitete sie 127 Projekte, davon wurden 54 von der Stiftung selbst initiiert.

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Besucher nehmen an einem Rundgang durch die Stadt Luzern teil, welche im Rahmen des Kulturprojektes «sagenhaft» durchgeführt wird. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ (Archiv))

Besucher nehmen an einem Rundgang durch die Stadt Luzern teil, welche im Rahmen des Kulturprojektes «sagenhaft» durchgeführt wird. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ (Archiv))

Der Stiftungsrat stellte gleichviele Mittel wie im Vorjahr zur Verfügung. Das Geld stammte aus Vermögenserträgen.

Die AKS lancierte 2013 unter anderem das Projekt «Mütter in Ausbildung». Dieses hilft, jungen Müttern ohne Erstausbildung eine Lehrstelle zu finden und eigenständig zu werden.

Daneben führte die Stiftung im vergangenen Jahr das Kulturprojekt «sagenhaft» durch mit 965 Mitwirkenden und rund 40'000 Besuchern. Von April bis Juni standen 231 Veranstaltungen in Musik, Theater und visueller Darstellung sowie 27 Produktionen von Innerschweizer Kulturschaffenden auf dem Programm.

Die 1997 gegründete private AKS unterstützt auf der Basis der Gemeinnützigkeit Menschen in bedrängenden Situationen. Sie fördert ferner Erziehung, Bildung, Kultur und Umwelt in Luzern, Schwyz, Ob- und Nidwalden. Auch hilft sie bei der Ansiedlung und dem Aufbau von Klein- und Mittelbetrieben. (sda)