GENETIK: Forscher halten nach seltenen Leiden Ausschau

Die in Stans domizilierte MondoBiotech möchte zusammen mit 23andMe die Erkrankung an seltenen Krankheiten erforschen. Das gaben die beiden Firmen am World Economic Forum in Davon bekannt.

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Bis das Kloster in Stans saniert ist, forscht MondoBiotech in Containern im Garten. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Bis das Kloster in Stans saniert ist, forscht MondoBiotech in Containern im Garten. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Die Zusammenarbeit von 23andMe und MondoBiotech dient der Förderung der Erforschung der genetischen Grundlagen von seltenen und potenziell tödlich verlaufenden Erkrankungen, deren genetische Grundlagen nur unzureichend bekannt sind, wie es in einer Medienmitteilung heisst. MondoBiotech wird Patienten, die an bestimmten seltenen Erkrankungen leiden, ausfindig machen und deren Aufnahme in den 23andMe Personal Genome Service sponsern.

Einsicht in genetische Abstammung
23andMe ist ein mit persönlicher Genetik befasstes Unternehmen, das Einzelpersonen dabei hilft, ihre eigenen genetischen Informationen mittels DNS-Analyse-Technologien und webbasierten interaktiven Tools zu verstehen. Der Personal Genome Service des Unternehmens lässt Einzelpersonen tiefere Einsicht in ihre Abstammung und ihre ererbten Eigenschaften erlangen.

«Seit Jahren arbeiten wir für vernachlässigte und unterversorgte Gruppen von Patienten mit selten und tödlich verlaufenden Erkrankungen, um zu einer Verbesserung des Lebens dieser Menschen beizutragen», so Fabio Cavalli, Chief Executive Officer von MondoBiotech. «Als wir im letzen Jahr die Gründerinnen von 23andMe in Davos trafen und sahen, wie sie Genetik einsetzten, war uns klar, dass eine Zusammenarbeit der beiden Unternehmen viel zum Verständnis der Ursachen der von uns erforschten Krankheiten beitragen könnte.» Sowohl MondoBiotech und 23andMe hatten im Vorjahr am World Economic Forum die Auszeichnung «Technology Pioneers» erhalten.

scd