Genossen sagen Ja zum «Anker»-Verkauf

Das Hotel Anker in der Stadt Luzern kann verkauft werden. Das beschlossen die Mitglieder der Volkshausgenossenschaft Luzern am Montagabend.

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Der Anker in der Stadt Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

Der Anker in der Stadt Luzern. (Bild: Archiv Neue LZ)

An der ausserordentlichen Generalversammlung im «Anker» waren rund 75 Genossenschafter anwesend. Diese stimmten nach einer 1,5-stündigen, kontroversen Diskussion grossmehrheitlich für den Verkauf der Liegenschaft. Die Genossenschaft ist Besitzerin des 1913 am Pilatusplatz erbauten Gebäudes. Der Vorstand der Genossenschaft hatte den Verkauf der Liegenschaft über 4,2 Millionen Franken an die Remimag Gastronomie AG vorgeschlagen, weil eine grössere Sanierung ansteht.

Das Hotel Volkshaus, wie es ursprünglich hiess, wurde 1913 erbaut. Aussen sieht das Gebäude noch immer wie zur Gründungszeit aus: Die im zeittypischen Heimatstil erstellte Fassade mit den zweigeschossigen Saalfenstern sowie das überkuppelte Mansardendach sind noch immer ansehnlich. Dennoch: Das Gebäude ist in die Jahre gekommen. Die 28 Hotelzimmer werden noch immer genutzt – vor allem von Billigtouristen. Das «Anker»-Gebäude muss für 6 bis 8 Millionen Franken saniert werden.

Geplant ist, dass der «Anker» als Hotel und Restaurant weiterbetrieben wird. Auch äusserlich wird sich das Gebäude nicht verändern. Die Fassade ist geschützt.

hb/rem