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Geologie erschwert den Fernwärme-Ausbau in Emmen

Der Bau der Fernwärmeleitung Perlen-Emmen ist komplizierter als gedacht. Deshalb bleibt der beliebte Reuss-Radweg für Monate gesperrt.
Larissa Haas

Ab 2019 sollen Teile von Emmen und Reussbühl mit der Abwärme der Kehrrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen sowie der Swiss Steel AG in Emmenbrücke versorgt werden. Die Bauarbeiten für die Fernwärmeleitungen sorgen nun aber für Unmut. Vor allem die Sperrung des Dammwegs entlang der Reuss gibt Anlass zu Kritik. Grund dafür ist die unerwartet lange Bauphase. Seit März 2017 ist der Bau der Transportleitung in Emmen Dorf in vollem Gang. Eigentlich hätte die EWL die Bauarbeiten schon im Februar 2018 abschliessen wollen, doch die «anspruchsvolle Geologie» führte bei den Spülbohrungen unterhalb der Reuss zu Verzögerungen, wie die Projektleiter auf Anfrage mitteilen. Doch die verlängerte Bauzeit bedeutet automatisch auch eine verlängerte Sperrung des Dammwegs, des «Reuss-Highways im Emmer Naherholungsgebiet», wie ein Anwohner in einem offenen Brief an die EWL schreibt.

Mathias Stocker von der Projekt-Bauleitung relativiert allerdings: Einzig der Radweg sei gesperrt und umgeleitet. Für Fussgänger sei die Verbindung nach wie vor offen. Für Eltern mit Kinderwagen, Betagte und Ältere mit Gehhilfen sei der Fussweg allerdings nicht geeignet, lautet ein weiterer Vorwurf im offenen Brief. Zudem sei hier «die Umleitung der Radroute über staubige Industriestrassen ohne Gehsteige» eine denkbar schlechte Alternative.

Im Dezember sollen die Arbeiten beendet sein

Mittlerweile wurde der letzte Bauabschnitt in Angriff genommen. Diese Etappe befindet sich zwischen dem Unter-Spitalhof und der Rathausenbrücke. Doch auch hier sei die Geologie «heikler als erwartet», schreibt die EWL auf Anfrage. Daher sei erneut mit Bauverzögerungen zu rechnen, hiess es Anfang September in einem Schreiben an die Anwohner. Doch man bemühe sich, täglich «mit Hochdruck» daran zu arbeiten, um die Bauarbeiten noch im Dezember dieses Jahres abzuschliessen.

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