GERICHT: Ehe war einen Monat zu kurz – Wegweisung

Ein im Kanton Luzern wohnhafter Mann aus Togo muss die Schweiz verlassen. Und das, obwohl er sich in den gut acht Jahren seit seiner Einreise in die Schweiz gut eingelebt und zu keinen Klagen Anlass gegeben hat.

Merken
Drucken
Teilen
Hier wurde der Entscheid gefällt: Das Bundesverwaltungs-gericht in Bern. (Bild pd)

Hier wurde der Entscheid gefällt: Das Bundesverwaltungs-gericht in Bern. (Bild pd)

Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht in Bern. Der heute 38-jährige Mann erhielt 1999 im Hinblick auf die Ehe mit einer 18 Jahre älteren Schweizerin eine Aufenthaltsbewilligung. Kaum neun Monate nach der Heirat zog die Ehefrau aus der gemeinsamen Wohnung aus und reichte die Scheidung ein. Da sich der Afrikaner der Scheidung widersetzte, wurde die Ehe erst nach 4 Jahren und 11 Monaten geschieden. Ein Monat zu wenig: Da die Ehe nicht fünf Jahre gedauert habe, bestehe kein Anspruch des Afrikaners auf Verlängerung des Aufenthaltes in der Schweiz, entschied das Bundesamt für Migration und ordnete die Wegweisung an.

tzi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Luzerner Zeitung.