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Geschichte: Die fünf grössten Eisenbahnunglücke in der Zentralschweiz

1888: Wassen, Uri – Bahnarbeiter von Lawine verschüttet: Nach starken Schnee­fällen am 15. Februar 1888 brach über Wassen eine Lawine los. Sie verschüttete sechs Bahnarbeiter der Gotthardbahn-Gesellschaft. Fünf davon wurden getötet. Die Eisenbahner waren damit beschäftigt, in der mittleren Entschigtal-Galerie den Schnee zu räumen.

1898: Gütschtunnel, Luzern – Gleisarbeiter von Personenzug erfasst: Am Pfingstmontag, 30. Mai 1898, wurden mehrere Gleisarbeiter der Centralbahn am südlichen Ausgang des Gütsch­tunnels von einem Personenzug der Nordostbahn überfahren. Dabei wurden sieben Bahnarbeiter sofort getötet, vier schwer verletzt.

1932: Gütschtunnel, Luzern – Frontalkollision zweier Personenzüge: Am 13. Dezember 1932 stiess der Regionalzug von Luzern nach Arth-Goldau mit dem internationalen Schnellzug Stuttgart–Zürich–Luzern im Gütschtunnel zusammen. Sechs Menschen wurden getötet, über zehn verletzt. Der Lokführer des Schnellzuges hatte eine Signalisation übersehen. Dieser Unfall bewirkte die Einführung der Zugsicherung Integra-Signum in der ganzen Schweiz.

1943: Schüpfheim, Luzern – Entgleisung durch zu früh gestellte Weiche: Am 17. Oktober 1943 stellte der Stationsvorsteher in Schüpfheim die Weiche bereits unter dem zweitletzten Wagen eines vorbeifahrenden Schnellzugs von Luzern nach Bern. Daraufhin entgleisten die beiden Wagen und prallten gegen die Lokomotive des Gegenzuges, der die Kreuzung der Züge abwartete. Sechs Personen starben, rund fünfzig Reisende wurden zum Teil schwer verletzt.

2014: Wolfenschiessen, Nidwalden – Kollision zwischen Kleinbus und Interregio: Am 11. August 2014 querte ein mit acht israelischen Touristen besetzter Kleinbus einen unbewachten Bahnübergang bei Wolfenschiessen, als ein Zug der Zentralbahn heranfuhr. Beim Aufprall wurden drei Insassen des Busses tödlich, die anderen fünf schwer verletzt. Inzwischen sind im Kanton Nidwalden die Sanierungen unbewachter Bahnübergänge vorgenommen worden. (uus)

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