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GESETZENTWURF: Schule: Obligatorisch auch für die Eltern

Eltern, die immer wieder Schul­veranstaltungen schwänzen, sollen im Kanton Luzern künftig härter angepackt werden. Das neue Gesetz provoziert skeptische Reaktionen.
«Und jetzt begrüssen wir auch die Eltern von Dani und Nena... zum ersten Mal»: Ganz so hart ist es im Gesetzesentwurf nicht vorgesehen. (Karikatur Jals/Neue LZ)

«Und jetzt begrüssen wir auch die Eltern von Dani und Nena... zum ersten Mal»: Ganz so hart ist es im Gesetzesentwurf nicht vorgesehen. (Karikatur Jals/Neue LZ)

Im Entwurf zum neuen Gesetz über die Volksschulbildung des Kantons Luzern steckt nebst dem obligatorischen zweijährigen Kindergartenangebot noch eine weitere bedeutende Neuerung: Wer wiederholt Elternveranstaltungen und Gespräche schwänzt, kann zum Besuch eines so genannten Elternbildungskurses verpflichtet werden. Zum Kurs, dessen genaue Ausgestaltung noch nicht definiert ist, bietet die Schulpflege auf. Und: Bleiben die Eltern auch diesen Kursen wiederholt fern, kann es wegen Gesetzesverstoss eine Busse von bis zu 3000 Franken setzen.

Zweifel beim Lehrerverband
Der Luzerner Bildungsdirektor Anton Schwingruber sagt: «Es ist wichtig, dass wir im Notfall ein Mittel haben, um gegen Eltern vorzugehen.» Anzuwenden sei der Gesetzesartikel aber vor allem bei Einzelgesprächen über die schulischen Leistung des Kindes. Der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband bezweifelt den Sinn solcher Zwangsmassnahmen.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.

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