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GESETZESÄNDERUNG: Einkaufszentren sollen zahlen

Das Möbelhaus Ikea zahlt an den öffentlichen Verkehr, das Emmen Center nicht. Das soll sich 2015 ändern.
Auch das Emmen-Center soll sich künftig an den Kosten des öffentlichen Verkehrs beteiligen. (Archivbild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Auch das Emmen-Center soll sich künftig an den Kosten des öffentlichen Verkehrs beteiligen. (Archivbild Philipp Schmidli / Neue LZ)

Dass Kosten auf Einkaufszentren überwälzt werden können, ist bereits heute der Fall, geregelt in Zehnjahres-Verträgen. Nur: Die gesetzlichen Grundlagen sind nicht sehr präzise, was zu Rechtsungleichheiten führe, sagt Thomas Buchmann, Präsident des Verbundrats des Verkehrsverbunds Luzern. Der Verbundrat bestimmt Abgabepflichtigen und Beiträge.

Laut Buchmann zahlen heute nur wenige Einkaufszentren Beiträge an die Kosten des öffentlichen Verkehrs. So das Möbelhaus Ikea in Rothenburg, nämlich jährlich 420 000 Franken. Andere Zentren wie das Emmen Center oder der Sursee Park leisten keine Beiträge. «Das wollen wir im Sinne der Rechtsgleichheit ändern», sagt Buchmann. Er erwartet schwierige Verhandlungen mit den Zentren, zu denen auch die Mall of Switzerland in Ebikon zählen wird.

Roland Jungo, Direktor des Emmen Centers, will keine Stellung nehmen zu drohenden Kosten. Es sei aber nicht so, dass sich das 1975 eröffnete Center bis jetzt nicht an Kosten des öffentlichen Verkehrs beteiligt habe.

Lukas Nussbaumer

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