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GESETZESENTWURF: Chefs der Luzerner Kantonsbetriebe müssen Löhne offen legen

Die strategischen und operativen Leitungen der ausgelagerten Luzerner Kantonsbetriebe müssen künftig ihre Entschädigungen offenlegen. Dies sieht der Regierungsrat im revidierten Organisationsgesetz vor.
Einige Konzerne bezahlen mehr Chefsaläre als Steuern (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Einige Konzerne bezahlen mehr Chefsaläre als Steuern (Symbolbild) (Bild: Keystone)

Die neuen Regeln gelten für das Kantonsspital und die Psychiatrie, die Hochschule und die Universität, die Gebäudeversicherung, die Ausgleichskasse, die IV-Stelle, Lustat Statistik Luzern, die Pensionskasse und den Verkehrsverbund.

Neu müssen diese öffentlich-rechtlichen Anstalten die Entschädigungen für die strategischen und operativen Leitungsorgane in den Geschäftsberichten offen legen. Es sollen die Gesamtsummen der Entschädigungen aller Mitglieder sowie die Entschädigungen der jeweiligen Leiter einzeln ausgewiesen werden.

Der Regierungsrat setzt mit der Gesetzesrevision einen Auftrag des Parlaments um. Der Kantonsrat hatte im Januar 2016 ein Postulat von Giorgio Pardini (SP) für erheblich erklärt, das eine Offenlegung der Kaderlöhne und der Verwaltungshonorare von ausgelagerten Betrieben und Anstalten verlangte. (sda)

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