GESUCHE: Rauchverbot: Behörden am Limit

Wer seine Beiz auch nach dem 1. Mai als Raucherlokal führen will, muss dafür ein Gesuch stellen. Die Behörden versinken in der grossen Flut von Anfragen.

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Ein Raucher qualmt genüsslich im Innern eines Luzerner Lokals. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ein Raucher qualmt genüsslich im Innern eines Luzerner Lokals. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ab 1. Mai gilt in den öffentlich zugänglichen Gebäuden des Kantons das nationale Gesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen. Geraucht werden darf in Beizen, Bars und Clubs nur noch, wenn sie über abgetrennte Fumoirs verfügen. Lokale, die kleiner als 80 Quadratmeter sind, sind von der Fumoir-Pflicht befreit – hier darf in der ganzen Beiz weiter geraucht werden.

Solche Lokale gibt es offenbar eine ganze Menge in Luzern – denn schon seit Wochen laufen die Telefone bei der Kantonalen Gewerbepolizei heiss. «20 bis 30 Anrufe gehen jeden Tag bei uns ein», sagt Arthur Wolfisberg, Leiter der Gewerbepolizei auf Anfrage.

Laut Frick haben bis heute über 300 Betriebe im Kanton ein Gesuch gestellt. Bei der Gewerbepolizei, die über die Gesuche befinden muss, hält man diese Zahl für übertrieben. Konkrete Zahlen werden keine genannt. Fehlt der Überblick? Klar ist: Bislang wurden 50 Bewilligungen erteilt

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag.»

Pascal Imbach