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Seit zehn Jahren ist die Gesundheitsförderung in Luzern in Aktion

2008 hat der Kanton Luzern das Programm «Ernährung und Bewegung» gestartet. Der Mix aus Tanz und gesunden Znünis sei ein Erfolg, so der Kanton.
Alexander von Däniken
Mit Bewegung gegen Übergewicht: Kinder und Jugendliche bei «Luzern tanzt» vor dem Pavillon in Luzern.Bild: Manuela Jans-Koch ( 9. Mai 2015)

Mit Bewegung gegen Übergewicht: Kinder und Jugendliche bei «Luzern tanzt» vor dem Pavillon in Luzern.Bild: Manuela Jans-Koch ( 9. Mai 2015)

In 35 Luzerner Kindertagesstätten profitieren rund 1800 Kinder von bewegungsfreundlichen Räumen und speziell geschultem Personal. In kantonsweit 30 Schulen produzieren und verkaufen Kinder und Jugendliche einmal pro Woche ein ausgewogenes, frisches Znüni-Angebot.

Diese und weitere Projekte stammen aus dem Aktionsprogramm «Ernährung und Bewegung» des kantonalen Gesundheits- und Sozialdepartements (GSD). Das Programm feiert heuer das 10-Jahres-Jubiläum. Gestern blickten Verantwortliche des Kantons und von Gemeinden sowie Projektpartner zurück.

15 Prozent der Kinder sind mindestens übergewichtig

Erwin Roos, Departementssekretär des GSD, warnte vor den 50 Anwesenden im Luzerner Kantonsratssaal vor den Konsequenzen mangelnder Bewegung und falscher Ernährung. «Die Folgen sind Übergewicht und damit verbunden hohe Gesundheitskosten.» Darum sei Prävention essenziell. Die Hoffnung: «Der Anteil der adipösen oder übergewichtigen Kinder ist im Kanton Luzern stabil. Das ist positiv. Wir wollen aber den Anteil von 15 Prozent weiter senken.» Die Jugendlichen in der achten Klasse leiden dabei am meisten unter Übergewicht. «Nämlich vier von 20 Kindern», klärte die kantonale Programmleiterin Esther Jost auf. Beide sind vom Erfolg der Aktionen überzeugt.

Das Aktionsprogramm wird durch die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz bezahlt und wird vom Kanton jeweils jährlich vorfinanziert. Für das aktuelle Jahr ist eine Rückerstattung durch die Stiftung von 202 000 Franken budgetiert.

Claudia Burkard von der Gesundheitsförderung Schweiz begründete das finanzielle Engagement mit internationalen und nationalen Zielen – von der Strategie der Weltgesundheitsorganisation WHO bis zu verschiedenen Programmen des Bundes.

Laut Esther Jost läuft das aktuelle Programm bis Ende 2019. Danach sollen neue Schwerpunkte gesetzt werden.

Hinweis: Weitere Infos unter www.gesundheit.lu.ch/gesundheitsfoerderung

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