Gesundheit
Ausfälle wegen Corona: Kanton Luzern springt bei Spitälern ein

Der Kanton Luzern greift den Listenspitälern unter die Arme, weil sie wegen Corona Ertragsausfälle verzeichnet haben. Der Kantonsrat bewilligte auch eine Erhöhung des Aktienkapitals beim Luzerner Kantonsspital.

Alexander von Däniken
Drucken
Teilen
Das Luzerner Kantonsspital hat wegen Corona Ertragsausfälle in Millionenhöhe verzeichnet.

Das Luzerner Kantonsspital hat wegen Corona Ertragsausfälle in Millionenhöhe verzeichnet.

Bild: Patrick Hürlimann (Luzern, 24. Juli 2021)

Verschobene, nicht dringende Eingriffe, zusätzliche Schutzmassnahmen, zusätzliche Personaleinsätze: Die Spitäler haben seit Beginn der Pandemie hohe finanzielle Verluste eingefahren. Auch im Kanton Luzern. Um die Mehrkosten der Luzerner Listenspitäler im Zusammenhang mit Covid-19 abzugelten, hat der Regierungsrat in eigener Kompetenz bereits Beiträge in der Höhe von 13 Millionen Franken gesprochen. Nun hat der Kantonsrat mit 102 Ja- zu 2 Nein-Stimmen weitere rund 14 Millionen bewilligt, wovon 12,8 Millionen Franken für das Luzerner Kantonsspital bestimmt sind.

Doch diese Hilfe allein reicht für das grösste Spital der Zentralschweiz nicht aus. Weitere 25,9 Millionen Franken soll der Kanton Luzern in Form einer Erhöhung des Aktienkapitals decken. Auch diesem Plan stimmte der Kantonsrat am Dienstag zu – hier mit nur einer Gegenstimme aus der SVP-Fraktion. Weil der Betrag dem obligatorischen Referendum untersteht, werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger voraussichtlich im kommenden Februar darüber befinden können.

Aktuelle Nachrichten