GESUNDHEITS- UND SOZIALDEPARTEMENT: Guido Graf fordert «Konzentration der Kräfte»

Seit dem 1. Januar 2010 ist Guido Graf Gesundheits- und Sozialdirektor des Kantons Luzern. Nun möchte er die Leistungsaufträge der sozialen Institutionen besser koordinieren.

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Der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf. (Bild Chris Iseli)

Der Luzerner Gesundheits- und Sozialdirektor Guido Graf. (Bild Chris Iseli)

Dem Gesundheits- und Sozialdepartement fühlt sich dessen Vorsteher Guido Graf nach den ersten 100 Tagen schon sehr verbunden. Dies heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern vom Montag. In den nächsten Monaten beschäftigen Graf vor allem die drei Vorlagen über die am 13. Juni 2010 abgestimmt wird («Gesetz zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts», «Für faire Prämienverbilligung» (10%-Initiative) und «Ja zur Luzerner Naturheilkunde – für Qualität und Kompetenz»). Wichtige Themen sind in diesem Jahr weiter die neue Spitalfinanzierung, die gemeinsame Spitalregion und Spitalversorgung Luzern-Nidwalden sowie die Pflegefinanzierung.

Zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen
Weiter möchte Guido Graf die Leistungsaufträge der 33 sozialen Institutionen besser koordinieren. «Ich möchte hier eine Konzentration der Kräfte». Handlungsbedarf sieht er bei der Berufsbildung und dem Pflegenotstand im Gesundheitswesen. «Wer künftig einen Leistungsauftrag will, muss sich verpflichten auszubilden.» Graf möchte zusätzliche Ausbildungsplätze im Sozial- und Gesundheitswesen schaffen, um unter anderem junge Menschen zu integrieren und um dem künftigen Personalmangel entgegenzuwirken.

zim