GESUNDHEITSBEFRAGUNG: Über ein Drittel der Luzerner ist übergewichtig

Im Jahr 2007 hat eine schweizweite Gesundheitsbefragung stattgefunden. Nun liegen die Ergebnisse vor – auch heruntergebrochen auf den Kanton Luzern.

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(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

(Symbolbild Adrian Baer/Neue LZ)

Luzernerinnen und Luzerner fühlen sich mehrheitlich gesund. Für die jüngere Bevölkerung gilt das zu fast 100 Prozent. Das Wohlbefinden nimmt mit zunehmendem Alter jedoch ab: Noch knapp drei Viertel der 65jährigen schätzt sich als gesund ein. Diese Ergebnisse liefert die Schweizerische Gesundheitsbefragung von 2007, die «wichtige Dienste leistet, wenn es darum geht zu erfahren, wie es um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Luzerner Bevölkerung steht», wie die Staatskanzlei mitteilt.

Des Weiteren geht aus der Studie, deren Ergebnisse per Selbstauskunft zustande gekommen sind, hervor, dass über neunzig Prozent der 15 bis 34-Jährigen körperlich aktiv oder teilaktiv sind, im Rentenalter sind es noch knapp achtzig Prozent.

Mehr Männer fettleibig
Über ein Drittel der Luzerner Bevölkerung ist übergewichtig. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Personen mit Übergewicht und Fettsucht. In allen Altersgruppen ist der Anteil übergewichtiger Männer deutlich höher als derjenige der Frauen. Mit diesen Werten liegt der Kanton Luzern im Gesamtschweizer Durchschnitt.

Gut ein Viertel der Luzerner Bevölkerung raucht. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Nichtraucherinnen und Nichtraucher. Männer rauchen aber in allen Altersgruppen häufiger als Frauen.

Je älter, umso trinkfreudiger
Umgekehrt ist das Verhalten beim Alkoholkonsum. Im Kanton Luzern nimmt der Anteil täglich Alkohol konsumierender Personen mit dem Alter zu. Wenn es bei der jüngeren Bevölkerung etwas über ein Prozent sind, sind es bei den über 65-Jährigen und Älteren bereits knapp ein Viertel.

Personen im Kanton Luzern mit niedriger Bildung und tieferem Einkommen leben oft in einem Wohnumfeld mit verschiedenen Störungen, beispielsweise Autolärm. Auch im Arbeitsumfeld sind Personen mit tieferem sozialem Status vermehrt von Lärm oder hohen bzw. tiefen Temperaturen betroffen.

scd